​​Werder Bremen hat beim 3:1 gegen Tabellenführer Gladbach wenig Land gesehen. Und ein weiterer Wermutstropfen am Sonntag: Ömer Toprak verpasste die Partie kurzfristig wegen muskulären Problemen. Die Leihgabe des BVB entwickelt sich mehr und mehr zum falschen Versprechen für Werder.


2,5 Millionen Euro ließ sich Werder Bremen die Leihe von Ömer Toprak für die Saison kosten. Es ist eine Investition für die Zukunft: Der türkische Innenverteidiger kann per Kaufpflicht im Sommer fest nach Bremen wechseln. Unklar ist, unter welchen Bedingungen diese aktiviert wird. Greifen wird sie vermutlich aber: ​"Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich auch in der kommenden Saison für Werder spiele", erklärte Toprak. Sechs Millionen Euro sollen dann summa summarum dafür nach Dortmund fließen. Ein teures Versprechen, dem Toprak bisher nicht gerecht werden kann.


Toprak wird zum teuren Versprechen


Erst vier Spiele absolvierte Toprak für die Norddeutschen, nur drei davon von Beginn an. Ein Muskelfaserriss setzte den Neuzugang für sechs Spiele außer Gefecht, nach zuletzt zwei gespielten Partien über 90 Minuten fiel Toprak auch gegen Gladbach wieder aus. Muskuläre Probleme in der Wade lautete die offizielle Begründung seitens des Vereins. Die Sorgenfalten in Bremen werden dadurch nicht gerade geringer.


Denn allein die Leihgebühr von 2,5 Millionen Euro schüttelt Werder nicht mal eben aus dem Ärmel. Die drohende Kaufpflicht lässt Toprak langsam aber sicher zu einem falschen Versprechen werden, das Bremen teuer zu stehen kommen könnte. Eine finale Diagnose - und die Auflösung der Frage, ob Toprak längerfristig ausfällt - steht noch aus.