​Nach einer zehrenden Partie in der Europa League geht es für ​Borussia Mönchengladbach in der ​Bundesliga zuhause gegen ​Werder Bremen weiter. Den Schwung aus den letzten Wochen wollen ​die Fohlen in weitere drei Punkte ummünzen. Dabei könnte Marco Rose seine Mannschaft an einigen Stellen umbauen.


Viel anstrengender hätten die letzten Wochen für die Borussia aus Mönchengladbach kaum sein können. Am Donnerstagabend setzten sich die Fohlen knapp gegen AS Rom durch, am Sonntag wartet bereits das ​Duell gegen die seit fünf Spielen ungeschlagenen Bremer. Dabei ist eine gewisse Rotation im Vergleich zum Spiel gegen Rom nur logisch.


Im Tor wird es allerdings keine Umstellungen geben. Der starke Yann Sommer liefert dafür keine Gründe, als stabile und kaum verletzte Nummer Eins stand er bisher in jedem Spiel dieser Saison auf dem Platz.


In der Defensive könnte es dagegen so manche Veränderung geben. Die Rückkehr zur eigentlich etablierten Viererkette ist denkbar, dabei würde ein Akteur eine Pause erhalten. Tony Jantschke musste gegen Rom früh verletzt raus.


Neben Stefan Lainer als wieder klassischer Rechtsverteidiger ist das Duo aus Nico Elvedi und Matthias Ginter gesetzt, was ohne weitere Beeinträchtigungen auch gegen Werder auflaufen wird. Auf links wird vermutlich Ramy Bensebaini nach seinem Kurzeinsatz wieder in die Startelf rücken. Im Mittelfeld ist eine sehr ballsichere Aufstellung denkbar.


Denis Zakaria dürfte vor der Abwehr als Abräumer auflaufen. Mit Akteuren wie Christoph Kramer und Jonas Hofmann ist das zentrale Mittelfeld dazu bestens besetzt. Doch auch László Bénes ist nach seinem guten Auftritt gegen Rom eine Option, der Kreativität einbringen dürfte.


Erster Liga-Startelfeinsatz für Stindl?


Auf den Außenbahnen des vermutlichen 4-3-3-Systems, wird Rose definitiv auf Top-Stürmer Marcus Thuram vertrauen, der auf der linken Seite ordentlich für Wirbel sorgt. Breel Embolo fällt aufgrund einer Muskelverletzung weiterhin aus, demzufolge könnte erneut Patrick Herrmann den Vorzug über rechts erhalten.


In der Mitte ist die Option mit Lars Stindl denkbar. Endlich wieder richtig fit war er in den letzten Partien bereits eine große Bereicherung, im Sturmzentrum könnte er nun zum ersten Startelfeinsatz in der Liga kommen. Dazu sind Alassane Plea oder Raffael weitere Optionen für den Flügel. Florian Neuhaus wird nach einigen Einsätzen eine Pause erhalten.


Die mögliche Aufstellung im Überblick: