​Der FC Bayern München kann bei der Trainersuche kurzfristig einen weiteren Namen von der Liste streichen. Nachdem Erik ten Hag bereits erklärt hatte, die Saison bei Ajax Amsterdam zu beenden und auch Thomas Tuchel jegliche Gerüchte dementierte, schloss Ralf Rangnick ebenfalls ein Engagement beim Rekordmeister aus.


Am Mittwochmorgen hatte die Sport Bild noch berichtet, ​dass der FC Bayern erste Gespräche mit Rangnick plane, um seine Bereitschaft abzuklappern - doch daraus wird erst gar nichts!


Rangnicks Berater Marc Kosicke erklärte wenige Stunden später gegenüber der Bild, dass sein Klient nicht zum ​FC Bayern gehen werde: "Ralf Rangnick steht nicht zur Verfügung. Wir glauben nicht, dass das, was Ralf Rangnick mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen." 


Damit scheidet ​nach ten Hag und Tuchel der dritte Kandidat aus, um das Traineramt während der Länderspielpause zu übernehmen.


Rangnick sagt dem FC Bayern ab - kommt nun Wenger?


Laut Bild deutet nun vieles auf Arsene Wenger hin. Die französische Trainerlegende ist seit eineinhalb Jahren ohne Verein, erklärte am Dienstagabend allerdings, dass ihn der Job in München theoretisch reize. Zudem heißt es, dass er sich sogar vorstellen könnte, das Amt vorerst nur bis Sommer 2020 zu übernehmen - bei entsprechendem Erfolg könnten die Bayern den 70-Jährigen ​dann binden oder es erneut bei ten Hag, der der Wunschkandidat vieler Fans ist, versuchen.