​Mit sage und schreibe 5:1 fegte ​Eintracht Frankfurt am Wochenende über den FC Bayern hinweg. Prägende Figur im ​berauschenden Spiel der SGE war mitunter Filip Kostic. Der Dauerläufer auf Frankfurts linker Seite erzielte ein Tor selbst und legte zwei weitere auf. Damit schießt sich der Serbe weiter in den Fokus größerer Klubs.


Nach zehn Spieltagen hat Kostic damit schon ein Tor und vier Vorlagen auf dem Buckel. Der 27-Jährige ist für Frankfurt umgemein wichtig. Fehlt er, tut sich die Eintracht oft schwer. Doch die guten Leistungen bleiben nicht unbeobachtet. In Frankfurt soll man sich laut Bild-Informationen schon mit einem Verkauf beschäftigen.


Filip Kostic für Eintracht Frankfurt

Wettbewerb​Spiele​Tore​Vorlagen​
​Bundesliga​43​7​15
​DFB-Pokal​1​1​1
​Europa League​15​4​2
​Europa League-Quali​5​3​1
​Gesamt​64​15​19

​Bereits im Sommer soll ein Verkauf von Kostic im Raum gestanden haben. Die SGE-Führungsetage um Fredi Bobic und Bruno Hübner wollte den Profi allerdings nicht abgeben, da man nicht auf das Geld angewiesen war und den wichtigen Führungsspieler halten wollte. 


Frankfurt fordert 40 Millionen Euro für Kostic


Doch völlig vom Tisch ist ein Wechsel noch nicht. Bei einer Ablösesumme von 40 Millionen Euro soll die SGE laut Bild über einen Verkauf nachdenken. Zur Erinnerung, erst in diesem Sommer verpflichtete Frankfurt den Spieler nach einjähriger Leihe für nur sechs Millionen Euro vom HSV fest. In der Bankenmetropole würde man sich also über einen großen Gewinn freuen.


Allerdings wird Frankfurt noch immer nicht zu einem Verkauf gedrängt, der Vertrag mit Kostic läuft noch bis Sommer 2023. Zudem hat man durch die massigen Transfereinnahmen des Sommers keinen finanziellen Druck. Und auch der Spieler selbst scheint sich bei der Eintracht weiterhin sehr wohlzufühlen, nirgends hatte er solch einen hohen Stellenwert wie hier. Daher scheint auch eine längerfristige Arbeitsbeziehung zwischen beiden Parteien nicht völlig unmöglich. Und ginge Kostic doch, darf sich Frankfurt über die Einnahmen freuen, die sich in die Größenordnung der Verkäufe von Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic einreihen.