​Zum Abschluss des 10. Spieltags feierte der ​FC Schalke 04 beim ​FC Augsburg einen durchaus glücklichen 3:2-Auswärtssieg. Den bayerischen Schwaben reichte dabei eine zweimalige Führung nicht, um am Ende etwas Zählbares mitzunehmen. Die Königsblauen nutzten zwei Standardsituationen und einen folgenschweren Patzer in der FCA-Defensive aus, um die drei Punkte einzufahren. 


Augsburgs Cheftrainer Martin Schmidt ließ seine Startelf im Vergleich zum torlosen Remis gegen den ​VfL Wolfsburg unverändert.


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Schalke-Coach David Wagner beließ es nach dem 3:2-Pokalerfolg gegen ​Arminia Bielefeld bei einer Veränderung. Suat Serdar begann für Alessandro Schöpf.


Die Fuggerstädter gingen vom Anpfiff weg offensiv zu Werke und verzeichneten in der Anfangsphase gute Torchancen. Bei einem Distanzschuss von Marco Richter war Alexander Nübel per Faustabwehr zur Stelle (2.). Nach einer Doppelchance durch Ruben Vargas und Richter (4.) zog sich Salif Sané bei einem Zusammenprall ​wohl eine schlimmere Verletzung zu. Der Innenverteidiger musste ausgewechselt und per Trage vom Platz gebracht werden (8.).

In der Folgezeit hatten die Hausherren weiterhin mehr vom Spiel und versuchten immer wieder, Nadelstiche zu setzen. Die Gäste aus Gelsenkirchen hingegen strahlten kaum Torgefahr aus und ließen in der Offensive oftmals die nötige Durchschlagskraft vermissen. Nach knapp einer halben Stunde fand Florian Niederlechner in Nübel seinen Meister (27.). Kapitän Daniel Baier war es vorbehalten, die verdiente Führung für den FCA zu erzielen. Nach Vorarbeit von Richter traf der Routinier per Schlenzer zum 1:0 (38.). Die Führung hatte allerdings nicht lange Bestand. Wenige Augenblicke vor der Halbzeit verlängerte Stephan Lichtsteiner eine Flanke per Kopf ins eigene Tor (45.+1). 

Nach Wiederanpfiff verbuchte der auffällige Richter die erste Torchance. Der U21-Nationalspieler setzte einen Linksschuss am Schalker Kasten vorbei (49.). Auf der Gegenseite stellte Bastian Oczipka Tomas Koubek vor keine größeren Probleme (50.). Nach einem Handspiel von Oczipka ließ Schiedsrichter Patrick Ittrich zunächst weiterlaufen. Nach Hinzuziehen des Videobeweises entschied der Unparteiische auf Elfmeter, den Alfred Finnbogason zur erneuten Führung verwandelte (60.). 

Die Wagner-Elf war im Anschluss um eine Antwort bemüht, tat sich jedoch weiterhin schwer. Bezeichnenderweise fiel der zweite Treffer der Königsblauen wieder nach einer Standardsituation. Nach einem Freistoß erzielte Ozan Kabak per Kopf den 2:2-Ausgleich (71.). Nach einem schlimmen Fehlpass von Reece Oxford brachte Amine Harit die Königblauen mit einem sehenswerten Heber in Front (81.). Augsburg warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, konnte sich allerdings nicht mehr für einen couragierten Auftritt belohnen.