Im Sommer machte die TSG 1899 Hoffenheim Diadie Samassekou zum neuen Rekordtransfer der Vereinsgeschichte. Der Nationalspieler Malis sieht die Kraichgauer allerdings lediglich als Zwischenstation.


Zwölf Millionen Euro legte die TSG im Sommer für Samassekou auf den Tisch; mehr zahlte der Bundesligist in der Vereinsgeschichte noch nie für einen Spieler. Mit einem Muskelfaserriss fällt der 23-Jährige aktuell aus, sammelte erst zwei Kurzeinsätze in der Bundesliga. Mittelfristig ist es jedoch Samassekous Anspruch, Stammspieler zu sein. Immerhin war das ausschlaggebend für seinen Wechsel nach Hoffenheim. 


Samassekou lehnte Angebot von RB Leipzig ab - Premier League das Ziel


Ein Angebot von ​RB Leipzig lehnte der Mittelfeldspieler ob der fehlenden Perspektive ab: "Dort habe ich aber gesehen, dass der Kader auf meiner Position sehr gut besetzt war", sagte er der Sport Bild (zitiert von FussballTransfers). Stattdessen ging die Reise nach Sinsheim, wo er sich deutlich mehr Spielzeit erhofft. "Den ersten Kontakt zu meinem Berater Mino Raiola gab es im Februar. Aber ich wollte mir Zeit nehmen, erst einmal den Afrika-Cup spielen. Danach habe ich erst mit dem neuen Trainer gesprochen und mich für Hoffenheim entschieden."


Allzu lange will der Nationalspieler Malis aber nicht bei der TSG bleiben. Auf die Nachfrage, ob er künftig bei einem größeren Verein - bevorzugt in der Premier League - spielen möchte, antwortete Samassekou: "Ja, natürlich." Schon im Vorfeld des Wechsels war klar, dass die TSG lediglich ein Sprungbrett für Samassekou sein würde: "Wer hierher kommt, will sich entwickeln und dann nach vorne schauen. Bis jetzt lief es, abgesehen von der Verletzung, sehr gut. Wenn ich zurückkomme, will ich Vollgas geben und dann weiterschauen."