Der 1. FC Köln hängt weiter im Tabellenkeller fest. Nach der 3:1-Pleite gegen den FSV Mainz 05 belegt die Mannschaft von Achim Beierlorzer Rang 16, direkt am Dienstag wartet mit dem 1. FC Saarbrücken der nächste Gegner im DFB-Pokal. Für den FC bietet sich die Chance, Selbstvertrauen für die Bundesligaspiele gegen Fortuna Düsseldorf und 1899 Hoffenheim zu sammeln.


Übermütig geht Beierlorzer auf keinen Fall in die Partie gegen den Underdog. Der 51-Jährige erwartet eine "ordentliche Aufgabe gegen eine Topmannschaft der Regionalliga", mit 40 Punkten aus 15 Spielen ist Saarbrücken Spitzenreiter der Regionalliga Südwest. Die Mannschaft des Ex-Kölners Dirk Lottner (1999-2004) steht bei sechs Siegen in Serie, das jüngste Opfer waren die mit 5:0 abgefertigten Kickers Offenbach.


Ausdrücklich warnte Beierlorzer auf der Pressekonferenz am Sonntag vor Sebastian Jacob. Der 1,83 Meter große Angreifer sei ein "Top-Torjäger", in 13 Spielen erzielte er 13 Tore. Generell sei Saarbrücken "eine spielstarke Mannschaft", gespickt mit Erfahrung aus dem Profi-Bereich. 

Dennoch könnte der eine oder andere Stammspieler eine Pause erhalten. Die Viererkette vor Keeper Timo Horn könnte daher aus Benno Schmitz. Jorge Meré, Rafael Czichos und Noah Katterbach bestehen, die zuletzt häufig eingesetzten Kingsley Ehizibue und Sebastiaan Bornauw würden dann auf die Bank rotieren. 


Sollte Köln erneut im 4-2-3-1 auflaufen, würden Birger Verstraete und Jonas Hector erneut im defensiven Mittelfeld beginnen, davor könnte allerdings Dominick Drexler für Louis Schaub im offensiven Mittelfeld Platz nehmen. Auch eine Rückkehr zum 4-4-2 wäre vorstellbar, dann würden Drexler und Schaub auf den Flügeln beginnen. 


Bei einer Sturmspitze wäre Simon Terodde wohl gesetzt, bei zwei Stürmern könnte sich Jhon Cordoba zu ihm gesellen.


Die voraussichtliche Aufstellung des 1. FC Köln im Überblick