​​Werder Bremen befindet sich momentan in einem Wandel. In den letzten Jahren veränderten sich die Ambitionen und die Transferpolitik, diese soll schon bald zum Erfolg führen. Ein wichtiger Teil der Zukunft ist Flügelspieler Milot Rashica, der so schnell wie möglich mit einem neuen Vertrag ausgestattet werden soll. Dafür müssen sich beide Parteien aber entgegenkommen.


In Bremen ist er bereits seit mehreren Monaten ein gefeierter Star. Milot Rashica schoss sich mit guten Leistungen und einer enormen Dynamik in die Herzen seiner Fans und entwickelt sich stetig weiter. Als "Rakete" genießt er einen enormen Stellenwert, irgendwann soll er die Mannschaft nach Europa führen. Dafür soll der Vertrag mit dem 23-Jährigen vorzeitig verlängert werden.


Aktuell gilt sein Arbeitspapier bis 2022, doch Werder will aufgrund des steigenden Interesses schnellstmöglich einen neuen Vertrag abschließen. Denn durch die starken Auftritte im Bremer Trikot, machte sich Rashica für die europäischen Topklubs sehr begehrt. Für die Grün-Weißen bringt es der Kosovare in 45 Partien auf 16 Tore und sieben Vorlagen. Vor allem im aktuellen Kalenderjahr machte er den Schritt zum Leistungsträger.


Werder und Rashica: Der finanzielle Aspekt ist entscheidend


Damit die Norddeutschen auch i​n den kommenden Jahren noch viel von Rashicas Künsten haben, soll nun also ein neuer Vertrag her. Sportchef Frank Baumann steckt viel Hoffnung in seinen Schützling, dafür investiert er gerne viel Zeit und Energie. "Wir wollten ihm frühzeitig ein Zeichen geben. Für uns ist er einer der besten Offensivstürmer der Liga - und Milot hat noch Potential", so Baumann in der Sportbild

Milot Rashica

Dass Rashica einen hohen Wert hat, der dazu noch wöchentlich steigt, ist klar. Deswegen haben sich auch die Ansprüche des Profis geändert, mit dem neuen Arbeitspapier dürfte es eine satte Gehaltserhöhung geben. Momentan ist er im Gegensatz zu den Anführern Davy Klaassen oder Maximilian Eggestein noch kein Topverdiener. Dies dürfte sich bald ändern, einen ersten Zusammenschluss mit Rashicas Berater Altin Lala gab es bereits.


Im ersten Anlauf konnten laut Sportbild noch keine Ergebnisse vermeldet werden, in Kürze sollen neue Verhandlungen gestartet werden. "Wir haben besprochen, uns erneut zusammenzusetzen und für alle Beteiligten eine gute Lösung zu finden", so der Sportchef. Neben dem Gehalt gibt es nämlich einen weiteren Streitpunkt, der das Zünglein an der Waage darstellen dürfte. Da ein Verkauf des Flügelspielers in Zukunft nicht ausgeschlossen ist, geht es um die passende Ausstiegsklausel.


Um Rashica viele Chancen zu gewähren, wollen er und sein Berater eine niedrigere Summe festschreiben. Dem gegenüber plant der SVW natürlich mit einem hohen Erlös. Vor allem dort müssen beide Parteien also noch zueinander finden. Aktuell besteht aber noch kein Grund zur Eile, wie Lala bestätigt: "Milot hat einen langfristigen Vertrag ..." Die Geduld könnte sich für beide Seiten auszahlen. Rashica hofft auf einen Topklub, Werder irgendwann auf einen neuen Rekordabgang.