​Samuel Eto'o ist jedem Fußballfan ein Begriff. Vor seiner Weltkarriere startete der Kameruner beim RCD Mallorca in der Primera División. Und dahin könnte es ihn in der Zukunft auch wieder hinziehen - als Trainer.


Eto'o und die Drei


Eto'o und die drei: das passt irgendwie zusammen. Seinen ersten Pokalsieg in Spanien (von insgesamt dreien!) holte er im Jahr - 2003. In einem heute undenkbaren Finale zwischen Mallorca und Recreativo Huelva gewannen die Balearen damals - 3:0. Eto'o machte zwar nicht alle drei Tore, aber immerhin deren zwei. 


2006 gewann er mit dem FC Barcelona die Champions League zum ersten Mal. Der erste von - logisch! - drei Erfolgen. 2009 folgte der zweite Triumph in der Königsklasse (als er mit Barça das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Henkelpott holte). 


Und dann wird es ganz historisch: in der Folgesaison, da schon in Diensten von ​Inter Mailand, gelang ihm und seinem neuen Team (gecoacht von José Mourinho) erneut das Triple. Damit ist Samuel Eto'o bis heute der einzige Spieler, der das Große Triple verteidigen konnte. Nach weiteren acht (!) Stationen (Machatschkala, Chelsea, Everton, Sampdoria, Antalyaspor, Konyaspor und Catar SC) hing er erst in diesem Jahr seine Stiefel an den Haken. 


Neue Etappe als Trainer geplant


Jetzt überlegt er ernsthaft, als Trainer zu seinem ehemaligen Klub auf Mallorca zurückzukehren. 

"Ich will mich jetzt auf neue Herausforderungen vorbereiten", sagte der einstige Stürmerstar gegenüber der Marca. "Ich liebe den Fußball, und deshalb würde ich gerne eines Tages auf höchstem Level als Trainer arbeiten. Das könnte bei meinem Mallorca sein oder bei einem anderen großen Team. Als Spieler hatte ich das Glück, Titel zu gewinnen, und genau das will ich auch als Trainer schaffen." 


Wer Eto'os Karriere verfolgt hat, käme nicht unbedingt auf den Gedanken, ihn mit dem Trainer-Job in Verbindung zu bringen. Doch das galt auch schon für andere. Seine offene, sympathische Art jedenfalls wird ihm da sicherlich weiterhelfen. Und Expertise bringt der bisweilen genial spielende und 118-malige Nationalspieler für Kamerun auf jeden Fall mehr als genug ein.