Kyriakos Papadopoulos wird den Hamburger SV im Winter verlassen. Der griechische Innenverteidiger ist mit seinem Wechselwunsch an die Vereinsführung herangetreten. Bis zu seinem HSV-Abschied wird sich Papadopoulos bei der Zweitvertretung fit halten.


2017 wechselte Kyriakos Papadopoulos zunächst auf Leihbasis, dann fest aus Leverkusen zum Hamburger SV. Bei den Norddeutschen war der griechische Innenverteidiger eigentlich immer eine feste Größe. ​In dieser Saison ist "Papa" jedoch komplett außen vor. Der 27-Jährige hat daher seinen Wechselwunsch bei der Vereinsführung hinterlegt und wird den HSV im Winter verlassen.

"Aufgrund der für ihn sportlich unbefriedigenden Situation ist Papa mit dem Wunsch an uns herangetreten, den Verein im Winter verlassen zu können", bestätigte Sportdirektor Jonas Boldt. Bis dahin wird sich Papadopoulos bei der U21 fit halten. "Da wir die Spannung im aktuellen Wettbewerb hochhalten wollen, sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass er sich so lange bei der Regionalliga-Mannschaft fit halten wird."


Hecking etabliert neue Hierarchien beim HSV


Unter dem neuen Trainer Dieter Hecking entwickelte sich beim Hamburger SV in dieser Saison eine neue Abwehrhierarchie. Neben Abwehrboss Rick van Drongelen ist derzeit Gideon Jung gesetzt, ​mittelfristig plant Hecking mit Sommer-Neuzugang Ewerton, der bislang verletzt ausfiel. Auch Timo Letschert, im Sommer aus Sassuolo gekommen, steht in der Hackordnung vor Papadopoulos. "Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer spielen und dabei alles geben möchte. Die Verantwortlichen haben mir deutlich aufgezeigt, dass dies derzeit nicht möglich ist. Diese Entscheidung habe ich zu akzeptieren", so der Grieche.