In den letzten Jahren avancierte ein ehemals unbekanntes Gesicht in ​Frankfurt zum Topstar. Ante Rebić​ gehörte durch viele Qualitäten zwischenzeitlich zu den besten Stürmern Europas und wollte im Sommer noch höher hinaus. Eintrachts Vorstandschef Wolfgang Streubing zieht nun aber ein bitteres Zwischenfazit.


Nachdem sich der kroatische Nationalspieler drei Jahre lang in Frankfurt beweisen durfte, folgte in diesem Sommer der vorzeitige Bruch. Der lange so hoch geschätzte Rebić musste mit ansehen, wie seine Kollegen Sébastian Haller und Luka Jović den Verein verließen. Nach 100 Spielen und 25 Toren mit den Adlern wollte der Angreifer dann selbst eine neue Herausforderung und landete beim AC Mailand.


Das Tauschgeschäft mit André Silva zahlte sich für Rebić bisher allerdings überhaupt nicht aus. Nur 63 Minuten stehen für ihn in Italien bisher zu Buche, eine Horrorbilanz für den ambitionierten Angreifer. Frankfurts Boss Streubing sieht die Schuld dafür klar beim Spieler, dieser habe im Sommer nämlich unter anderem einen Wechsel gefordert.


Kaum Besserung in Sicht


"Ganz ehrlich, da fehlen mir die Worte. Er wollte unbedingt weg, weil er das Gefühl hatte, dass er sonst als einziger der drei Stürmer bei Eintracht hängen bleibt. Jetzt sitzt er draußen - verzockt! Und es wird nicht einfacher für ihn“, so der 69-Jährige in der Bild. Planmäßig wird der 26-Jährige im Sommer 2021 zurückkehren. Bis dahin will er sich bei Milan beweisen.


Dort steht er nun aber vor einer neuen Herausforderung. Denn nach einem Trainerwechsel hat er es wieder mit Stefano Pioli zu tun, dieser schickte ihn vor zwei Jahren von Florenz in die ​Bundesliga. Ob sich die Perspektive unter dem Italiener nun gebessert hat, ist unklar. In jedem Fall will der ​Kroate weiter angreifen, was er vor mehreren Wochen bestätigte. Einen möglichen Wendepunkt in seiner Karriere kann Rebić ausschließlich mit guten Leistungen verhindern.