Der Druck beim ​FC Augsburg ist bereits vor dem achten Spieltag groß. Mit nur fünf Punkten steht man derzeit auf dem 14. Tabellenplatz - in den nächsten Wochen droht der Abfall in den Abstiegskampf. FCA-Präsident Klaus Hofmann will nun Ergebnisse sehen und nahm die Mannschaft in die Pflicht.


Mit Martin Schmidt als Trainer erhoffte man sich beim FC Augsburg eine möglichst ruhige und sichere Saison 2019/20. Nach sieben Spieltagen sieht es jedoch ​alles andere als ruhig und sicher aus. Nach teilweise blamablen Auftritten, wie zuletzt gegen ​Borussia Mönchengladbach, und nur einem Sieg droht der frühe Abstiegskampf. 


"Es gibt keine Ausreden mehr"


Vereinspräsident Klaus Hofmann erhöht nun langsam den Druck. "Jetzt sind sieben Spieltage absolviert. Wir haben jetzt dann die zweite Länderspielpause hinter uns gebracht", leitete er gegenüber der Augsburger Allgemeine (via dpa) ein. "Es gibt keine Ausreden mehr. Es darf ab sofort besser werden."


Damit schaltet sich Hofmann in die wichtige Phase der kommenden Wochen ein. "Der Trainer ist nicht das Thema", stellt er währenddessen klar. Schon Geschäftsführer ​Stefan Reuter stärkte Schmidt in der letzten Woche den Rücken. Dennoch wird man nun in enorm wichtige Spiele gehen: Es warten der ​FC Bayern München, der ​VfL Wolfsburg und anschließend ​Schalke 04. Sollte man dort keine deutliche Leistungssteigerung zeigen, wird man nach diesen drei Spielen womöglich auf den Abstiegsplätzen sitzen.


Verletzte erschweren die Situation


"Mir ging es zuletzt nicht gut. Das Auftreten in Gladbach hat mich schon geärgert", betonte Hofmann. Man sollte dennoch nicht verschweigen, dass es einige Verletzte gab und man durch laute Themen, wie dem Wechsel von Martin Hinteregger, keinen einfachen Start in die Saison gehabt habe. 


Umso wichtiger ist es nun, in Fahrt zu kommen. Der Präsident zeigt sich optimistisch: "Wir haben viele intensive Gespräche geführt und jeden Stein umgedreht. Ich bin überzeugt, dass sich die Mannschaft anders präsentieren wird." Das wird auch notwendig sein, wenn man das Abrutschen in die Abstiegszone vermeiden möchte.