Zum Abschluss des 7. Spieltags trennten sich ​​Eintracht Frankfurt und ​Werder Bremen nach unterhaltsamen und intensiven 90 Minuten mit einem 2:2-Unentschieden. Mangelnde Chancenverwertung und ein später Elfmeter für die Gäste brachte die SGE, die über weite Strecken der Partie die tonangebende Mannschaft war, um den Heimsieg. 


Nach dem ​1:0-Erfolg in der Europa League tauschte Frankfurts Cheftrainer Adi Hütter drei Spieler aus. Danny da Costa, Daichi Kamada und Makoto Hasebe rückten für Erik Durm, Gelson Fernandes und Evan Ndicka in die Startformation.


Werder-Coach Florian Kohfeldt beließ es nach dem 2:2 gegen ​Borussia Dortmund bei einer Änderung. Milos Veljkovic ersetzte Michael Lang.


Zwei Aluminiumtreffer


Ohne großes Abtasten gingen beide Mannschaften die Partie an. Für ein erstes Highlight sorgte Maximilian Eggestein, der aus halbrechter Position den Pfosten traf (7.). Frankfurt hatte in der Anfangsviertelstunde mehr Ballbesitz, Werder attackierte früh und versuchte nach Ballgewinn schnell umzuschalten. Nach 20 Spielminuten verzeichnete auch die SGE einen Aluminiumtreffer. Nach einer schönen Kombination tauchte Kamada vor Jiri Pavlenka auf, der den Ball mit etwas Glück an die Latte lenkte. 


Knapp eine halbe Stunde war gespielt, als die Bremer quasi aus dem Nichts in Führung gingen. Nach einem Konter war es Davy Klaassen, der nach drei vergeblichen Versuchen seiner Mitspieler zum 1:0 für die Gäste traf (27.). Der Gegentreffer ging nicht spurlos an den bis dahin spielbestimmenden Hausherren vorbei. Bis zur Halbzeitpause blieben weitere zwingende Torchancen Mangelware. 


Rode gleicht aus

Nach dem Pausentee drückte die SGE auf den Ausgleich. Goncalo Paciencia zwang Pavlenka mit einem Kopfball zu einer sehenswerten Parade (46.). Sebastian Rode war es nach knapp einer Stunde vorbehalten, den verdienten Ausgleich zu erzielen. Nach einem Eckball landete die Kugel beim Mittelfeldspieler, dessen wuchtiger Abschluss von der Strafraumkante im langen Eck einschlug (55.). Die Bremer versuchten in der Folgezeit zwar immer wieder Nadelstiche zu setzen, brachten die SGE-Defensive allerdings kaum in Verlegenheit. 


In der Schlussviertelstunde ließen beide Teams nichts unversucht, um die Partie für sich zu entscheiden. Frederik Rönnow war bei einem Abschluss von Milot Rashica auf dem Posten (83.). In den letzten Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach einer Parade von Pavlenka war André Silva zur Stelle und brachte die SGE in Front (88.). Die Führung wehrte allerdings nicht lange. Nach einem Foulspiel von Hasebe an Klaassen zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Rashica ließ sich die Chance nicht nehmen und markierte den 2:2-Endstand.