Weltmeister Andreas Möller ist zurück bei ​Eintracht Frankfurt. Am Samstagnachmittag gaben die Hessen die Verpflichtung des Ex-SGE-Profis offiziell bekannt. Der gebürtige Frankfurter wird neuer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Der 52-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Ende Juni 2022 und nimmt seine Tätigkeit sofort auf.


"Wir haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem Verein einen Prozess zur strukturellen Neuausrichtung des Nachwuchsleistungszentrums eingeleitet und streben eine breitere personelle Aufstellung an", wird ​Sportvorstand Fredi Bobic in der Vereinsmitteilung zitiert. "Mit Andreas Möller holen wir nicht nur einen der erfolgreichsten Fußballer Deutschlands zu uns, sondern einen erwiesenen Fachmann, der die erklärte neue Schwerpunktsetzung im deutschen Nachwuchsfußball auf individuelle spielerische Klasse und Tempofußball verkörpert wie kaum ein anderer."


Mit der Verpflichtung von Möller, auf die sich das Präsidium von Eintracht Frankfurt e.V. und der Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG einstimmig geeinigt haben, will man ein klares Signal setzen, "auf welche Elemente wir in Zukunft im Nachwuchsfußball bei Eintracht Frankfurt ein besonderes Augenmerk legen wollen", führte Bobic weiter aus. "Dass es uns gelungen ist, ihn für Eintracht Frankfurt zu gewinnen, wird dem Verein guttun." 


Möller freut sich auf die neue Aufgabe


Möller war seit seinem Karriereende unter anderem als Co-Trainer bei der ungarischen Nationalmannschaft (2015 - 2017) tätig und dabei auch für die Betreuung der ungarischen U17 und U19 verantwortlich. "Die Entwicklung der Eintracht in den vergangenen Jahren ist in allen Bereichen beachtlich", erklärte Möller, gegen dessen Verpflichtung die Ultras vehement protestiert hatten. "Ich hatte die Gelegenheit, viele wertvolle Erfahrungen im Bereich des Spitzen- und Nachwuchsfußballs zu sammeln, die ich nun gerne am Riederwald einbringen möchte. Insbesondere der Förderung der individuellen spielerischen Qualität des Eintracht-Nachwuchses will ich mich verstärkt zuwenden."