​​Fortuna Düsseldorf hat am Freitagabend das Gastspiel ​bei Hertha BSC mit 1:3 verloren. Die Rheinländer gaben ​beim Jubiläum ihres Cheftrainers Friedhelm Funkel erneut eine Führung aus der Hand. Rouwen Hennings, der den letztjährigen Aufsteiger nach rund einer halben Stunde per Elfmeter in Front gebracht hatte, übte nach der Partie scharfe Kritik am Schiedsrichter.


Konkret ging es dabei um eine Szene in der Schlussphase. Beim Stand von 3:1 hatte Berlins  Per-Ciljan Skjelbred die Kugel im Strafraum an den ausgefahrenen rechten Arm bekommen. Zum großen Entsetzen der Düsseldorfer entschied Schiedsrichter Martin Petersen nicht auf Elfmeter, sondern auf Eckball. "Das ist, wie die es uns erklärt haben, ein glasklarer Elfmeter", schimpfte Hennings bei DAZN (via kicker). "Das kann mir keiner erzählen, dass das angelegter Arm ist. Da können wir uns die Regelschulung schenken."


"Sind auf jeden Fall benachteiligt worden"

Dass der Unparteiische in dieser Situation nicht den Videoschiedsrichter zur Hilfe nahm, konnte Hennings überhaupt nicht nachvollziehen. "Er wird aber nicht gegeben und er guckt ihn sich noch nicht einmal an", so der 32-Jährige. "Die mogeln sich das zurecht, das geht mir so auf den Keks. Das ist so schlecht. Wir sind in dieser Szene auf jeden Fall benachteiligt worden."


Auch Mitte der ersten Halbzeit sorgte eine strittige Szene für Aufsehen. Nach einem Zweikampf im Berliner Strafraum zwischen Maximilian Mittelstädt und Lewis Baker entschied Petersen nach Sichtung der TV-Bilder nicht auf Strafstoß. "Den kann man geben, muss man nicht", sagte Funkel, der die Niederlage nicht am Schiedsrichter festmachen wollte: "Wir haben uns die Butter vom Brot nehmen lassen, haben uns zu wenig Chancen erspielt."