​Am Samstagnachmittag empfängt der ​SC Freiburg zu Hause ​Borussia Dortmund. Bei den Gastgebern kann Trainer Christian Streich dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. In der Offensive konnten sich zuletzt Luca Waldschmidt und Vicenzo Grifo für einen Platz in der Starelf empfehlen.


Beim 2:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf am 6. Spieltag hatte sich Freiburgs Nummer Eins Alexander Schwolow einen selten Patzer erlaubt und somit den Gegentreffer durch Rouwen Hennings erst ermöglicht. Ansonsten ist auf den 27-Jährigen aber absolut Verlass und daher bleibt er im Gehäuse der Breisgauer weiter unangefochten.


Bewährtes Personal in der Defensive


Ein Grund wieso die Freiburger bereits stolze 13 Punkten auf der Habenseite haben und vor der ​Partie gegen den BVB einen sensationellen dritten Tabellenplatz belegen, ist die große Kompaktheit der Mannschaft. So mussten die Freiburger bislang gerade einmal fünf Gegentore hinnehmen - so wenige waren es bislang zum gleichen Zeitpunkt der Saison lediglich 2000/01.


Auch gegen die Dortmunder wird ​Christian Streich daher aller Voraussicht nach auf ein 5-4-1-System setzten. In der Zentrale hat sich dabei das Trio aus Philipp Lienhart, Robin Koch und Dominique Heintz bewährt. Auf den Außenbahnen ist auf Christian Günter und Jonathan Schmid bislang sowohl offensiv, als auch defensiv Verlass. Auch hier also kein Grund für eine personelle Anpassung.


Haberer als Kandidat für die Mittelfeldzentrale


Bereits bei dem knappen Erfolg gegen Düsseldorf hatten viele Experten mit einer Rückkehr von Janik Haberer ins zentrale Mittelfeld gerechnet. Gegen die deutlich offensiver ausgerichteten Dortmunder könnte es nun tatsächlich zu einer Personalrochade im Mittelfeld der Breisgauer kommen. Kehrt Haberer dabei auf die Doppelsechs neben dem gesetzten Nicolas Höfler zurück, wäre Amir Abrashi der Leidtragende.


Den verwaisten Posten im rechten Mittelfeld könnte Luca Waldschmidt ausfüllen. Der 23-Jährige war trotz gelungenem Saisonstart zuletz nur selten die erste Wahl, konnte sich mit seinem traumhaften ​2:1-Siegtreffer nach Einwechslung gegen die Fortuna aber wieder näher an die Startelf ballern. Gegen den BVB könnte er nun endlich eine Chance von Beginn an erhalten.


Grifo drängt ebenfalls in die erste Elf


Um dem Spiel der Freiburger noch mehr spielerische Klasse zu verleihen, könnte Streich beim Spiel gegen den BVB auf der linken Seite mit Vincenzo Grifo einem seiner erfahrensten Spielern das Vertrauen schenken. Der flinke und immer aufopferungsvoll kämpfende Lucas Höler hätte in diesem Falle das Nachsehen.


In vorderster Front hat weiterhin Nils Petersen die besten Karten. Der 30-Jährige war bislang an drei Treffern der Breigauer direkt beteiligt, ist aber ohnehin auch allein wegen seiner Ausstrahlung ein wichtiger Fixpunkt der ansonsten jungen Mannschaft aus Baden.


Die potenzielle Aufstellung des SC Freiburg: