​​Eintracht Frankfurt hat am Donnerstagabend das zweite Gruppenspiel in der Europa League gewonnen. Beim portugiesischen Erstligisten Vitoria Guimaraes setzte sich die SGE mit 1:0 durch. ​In einer über weite Strecken chancenarmen Partie reichte den Hessen ein Standardtor, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. 


Im Vergleich zum jüngsten 2:1-Auswärtserfolg beim 1. FC Union Berlin baute Cheftrainer Adi Hütter seine Startelf auf vier Positionen um. Für die ​​verletzten Kevin Trapp und Makoto Hasebe rückten ​Frederik Rönnow und Evan Ndicka in die Anfangsformation. Sebastian Rode und Goncalo Paciencia ersetzten zudem Daichi Kamada und Bas Dost. 


In den Anfangsminuten suchten beide Mannschaften durchaus den Weg nach vorne. Die erste gute Torchance bot sich André Silva. Nach Vorarbeit von Paciencia setzte der Angreifer die Kugel jedoch deutlich über das Tor (3.). Nach gut einer Viertelstunde hatte die SGE Glück, dass Leo Bonatini nach einer flachen Hereingabe nur den Innenpfosten traf (16.). In der Folgezeit hatten die Hessen zwar mehr Spielanteile, im letzten Drittel leistete sich die Hütter-Elf allerdings zu viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten. 


Ndicka per Kopf zur Stelle


Die Hausherren lauerten auf Konter, brachten die SGE-Defensive jedoch nur selten in Verlegenheit. Bezeichnenderweise fiel der erste Treffer nach einer Standardsituation. Nach einem Eckball setzte sich Ndicka gegen seine Bewacher durch und traf per Kopf zum 1:0 für die Gäste (36.). Mit einer durchaus glücklichen Führung für die Eintracht ging es in die Halbzeitpause.


Nach Wiederanpfiff investierte Vitoria etwas mehr in die Offensive und wurde meist über die Außenbahnen gefährlich. Ndicka klärte in höchster Not vor dem einschussbereiten Marcus Edwards (53.). Frankfurt strahlte lange Zeit kaum Torgefahr aus. Gefährlich wurde es erneut nach einem Eckball. Ndicka verlängerte per Kopf auf Silva, der aus kurzer Distanz an Miguel Silva scheiterte (73.). 


Kostic verpasst die Vorentscheidung

Zwei Zeigerumdrehungen später verpasste Filip Kostic die Vorentscheidung. Nach einer Flanke des eingewechselten Kamada war der Angreifer am zweiten Pfosten per Kopf zur Stelle. Miguel Silva parierte jedoch erneut stark und verhinderte mit einer Fußabwehr den zweiten Gegentreffer (75.). In der Schlussphase verteidigte die Hütter-Elf geschickt und ließ nicht mehr viel anbrennen.