Heute rummste es ordentlich zwischen dem Geschäftsführer von ​Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, und dem ehemaligen BVB- und nun Arsenal-Spieler Pierre-Emerick Aubameyang. Watzke verwies mit einem Seitenhieb auf die vermeintliche Geldgier Aubameyangs und dass er keine Champions League spiele - "Auba" antwortete bei Twitter, betitelte ihn dort als Clown.


Ordentlich Zoff scheint noch immer zwischen Hans-Joachim Watzke und Piere-Emerick Aubameyang zu herrschen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sprach Watzke u. a. über die letzten Abgänge (gemeint: Ousmane Dembele und Aubameyang), die dem BVB eine Menge Geld in die Kassen spülten und somit auch aktuelle Käufe, wie etwa Thorgan Hazard oder Julian Brandt, möglich gemacht haben.


Watzke wirft Aubameyang Geldgier vor


Bei diesen Ausführungen konnte sich Watzke einen deutlichen Seitenhieb gegen Auba, wie er genannt wird, nicht verkneifen: "Aubameyang, der beim ​FC Arsenal großartig spielt, wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut, aber Mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig." 


Ein Satz, der zwar als Antwort auf die finanziellen Unterschiede zwischen der englischen Premier League und der deutschen Bundesliga gemeint war, gleichzeitig jedoch eindeutig als scharfe Kritik an der Prioritätensetzung Aubameyangs zu verstehen ist. So versteht man dadurch, der alles andere als ruhige Abgang im Winter 2017, sei primär des Geldes wegen passiert.


"Herr Watzke, sie sind so ein Clown"


Der attackierte Stürmer ließ nicht lange auf eine Antwort warten und griff um 13:53 Uhr zum Handy und twitterte, es sei besser für Watzke, dass er nie über den wahren Grund des Wechsels gesprochen habe. "Herr Watzke, sie sind so ein Clown", schreibt er weiter. Auch auf den indirekten Vorwurf der Geldgier nimmt er Bezug: "Ich erinnere mich noch, wie Sie sagten, wir würden Ousmane [Dembele] niemals verkaufen und als sie mehr als 100 Millionen sahen, waren Sie der Erste, der das Geld gerne annahm." Des Weiteren solle Watzke (dementsprechend) nicht über Geld reden und ihn doch bitte in Ruhe lassen. 



Eine Antwort, die ebenso wie der vorhergegangene Vorwurf, ordentlich gesessen hat. Dass die damalige, unruhige Zeit vor und während des Wechsels zum ​FC Arsenal auf beiden Seiten wohl noch immer spürbare Spuren hinterlassen hat, kann man damit wohl als bestätigt ansehen.