​Eintracht Frankfurt bangt vor dem Europa-League-Duell gegen Vitoria Guimaraes um den Einsatz von Kevin Trapp, dessen Schulterverletzung schlimmer sein könnte als zunächst angenommen. 


Beim 2:1-Auswärtssieg gegen Union Berlin hatte sich Trapp bei einem Zusammenprall mit Mitspieler Makoto Hasebe verletzt. Der Japaner verlor kurzfristig das Bewusstsein und erlitt eine Gehirnerschütterung - ​folglich wird der Routinier gegen Guimaraes sowie im darauffolgenden Ligaspiel gegen Werder Bremen passen müssen.


Wie lange Trapp ausfallen wird, steht dagegen noch nicht fest. Der Keeper verletzte sich bei dem Zusammenprall an der Schulter und setzte am Montag mit dem Training aus. Sorgen bereitet den SGE-Fans allerdings eine Aussage von Eintracht-Coach Adi Hütter, der dem Wiesbadener Kurier am Montag mitteilte: "Kevin ist zu einem Schulterspezialisten gefahren. Wir sind alle gespannt, was bei der Untersuchung rauskommt." Das klingt erstmal nicht nach einer schnellen Rückkehr.


Weitere Personalsorgen bei Eintracht Frankfurt


Fragezeichen stehen auch hinter einem Einsatz von David Abraham, der bereits die Partie gegen die Eisernen verpasst hatte. Der SGE-Kapitän leidet an Rückenproblemen und konnte am heutigen Montag ebenfalls nicht am Training teilnehmen. Ein Einsatz in der Europa League gilt laut Wiesbadener Kurier als unwahrscheinlich.


Ein weiterer Patient im ​Frankfurter Lager ist Sebastian Rode, der sich während der Trainingseinheit am vergangenen Donnerstag den Daumen gebrochen hat und am morgigen Dienstag eine Spezialschiene bekommen wird. Ob er spielen kann, steht noch nicht fest. "Mal sehen, wie stark die Schmerzen sind", so Hütter.