Jadon Sancho ist und bleibt der begehrteste Spieler von ​Borussia Dortmund. Aufgrund seines Talents und den dazugehörigen ​Leistungen, die er bereits jetzt abrufen kann, wird man ihn nicht ewig halten können. Das weiß auch Michael Zorc, der bereits vorsichtig andeutet, dass ein Abschied im Sommer eventuell kommen könnte.


So gut wie jeder europäische Top-Klub müsste bereits an Jadon Sancho interessiert sein. Bereits im vergangenen Sommer lagen dem BVB mehrere Angebote für ihn auf dem Tisch, wie Zorc bereits einmal bestätigte. Dass man ihn nicht über die fünf Jahre Vertrag bis 2022 halten könne, sei unwahrscheinlich. Dafür müsse man "kein Prophet sein", ​so Zorc im kicker-Interview.


Sancho im Jahr 2019 unverkäuflich - Entscheidung für 2020 noch nicht gefallen


Im angesprochenen Sommer war er noch für unverkäuflich erklärt worden. Dahingehend sei "noch keine Entscheidung gefallen", wie man mit dem Thema in den nächsten Transferperioden umgehen sollte. Aktuell liegen zumindest noch keine Angebote auf dem Tisch, so Zorc - im Jahr 2019 werde man ohnehin nichts in dieser Richtung angehen. "Aber natürlich sind die absoluten Großclubs nicht blind."


Selbstredend ist ein möglicher Abgang keine beschlossene, eindeutige Sache. "Ich bezweifle, dass das bei englischen Topklubs so möglich gewesen wäre", spricht Zorc auf Sanchos Entwicklung an. Der 19-Jährige wisse, was er am BVB habe. "Er will erfolgreich sein und schönen Fußball spielen. Das allein ist sein Antrieb", so der Sportdirektor weiter, der seinen Youngster als "Instinktfußballer" bezeichnet. Dazu erkenne Sancho an, dass man ihm und auch anderen jungen Spielern in Dortmund sehr früh viel Vertrauen gebe. 


Jadon Sancho beim BVB

Spiele ToreAssists
​64​18​29

Das wird vermutlich dennoch nicht ausreichen, um ihn über den Sommer hinaus von einem Verbleib im Ruhrgebiet zu überzeugen. Auch wenn Sancho dem Verein und den Verantwortlichen dankbar ist, wird er früher oder später den nächsten Schritt machen wollen. Wenn dazu die Top-Vereine aus ganz Europa Schlange stehen, ist eine solche Überlegung vermutlich nicht unbedingt einfacher.