​Nach fünf Spieltagen steht der ​SV Werder Bremen halbwegs solide da. Die vielen Verletzten und eine Menge Wirbel um den Kader überschatteten den Saisonstart. Gegen ​Borussia Dortmund sollen trotzdem die nächsten Punkte eingefahren werden. Mit einigen Rückkehrern könnte Trainer Florian Kohfeldt dabei planen.


In den letzten Wochen herrschte beim SVW größte Personalnot. Nahezu alle Mannschaftsteile waren von Ausfällen betroffen, immer wieder musste einige Reservisten aushelfen. ​Gegen den favorisierten BVB könnte sich die Lage zumindest etwas entspannen. 


Im Tor kann der Übungsleiter dabei auf Jiri Pavlenka setzen. Im Vergleich zu einigen anderen Kollegen blieb er verletzungsfrei und ist erneut ein sicherer Rückhalt. Allerdings musste er in dieser Saison schon zwölf Gegentreffer hinnehmen. 


Die Abwehr wird voraussichtlich noch mit den zuletzt eingesetzten Kräften gebildet werden. Marco Friedl startet somit auf links, der Neuzugang Michael Lang auf der rechten Seite. Im Zentrum ist die Variante mit Christian Groß und Theodor Gebre Selassie denkbar, doch auch Nuri Sahin ist ein Kandidat für die Innenverteidigung.


Den Türken kann Kohfeldt allerdings ebenfalls gut im Mittelfeld gebrauchen. Miloš Veljković und Sebastian Langkamp sollen dagegen nach langer Verletzungspause wieder auf der Bank sitzen. Im Mittelfeld des möglichen 4-3-3-Systems dürfte der angesprochene Sahin nach abgesessener Sperre die Rückkehr feiern.


Neben dem Mann vor der Abwehr startet Kapitän Davy Klaassen. Mit Maximilian Eggestein steht ein weiterer ehemals verletzter Spieler zur Verfügung. In dieser Woche soll es nun für neunzig Minuten reichen. Joker Philipp Bargfrede ist dagegen noch kein Kandidat für die Startelf. 


Im Sturm können einige Bremer Fans aufatmen. Denn Milot Rashica wird mit höchster Wahrscheinlichkeit in der Startelf stehen. Nach einigen frustrierenden Wochen soll er für das Tempo und die Flexibilität im Angriff sorgen. Neben ihm sind Josh Sargent und Leonardo Bittencourt die logische Wahl, um für die Durchschlagskraft zu sorgen.


Auf der Bank bieten sich nun wieder mehr Optionen. Benjamin Goller feierte in der letzten Woche ein gelungenes Debüt, Claudio Pizarro drängt ebenfalls auf einen Joker-Einsatz. 


Die mögliche Aufstellung von Werder Bremen im Überblick: