​Caiuby vom FC Augsburg wurde vom Amtsgericht Augsburg zu einer Geldstrafe in Höhe von 49.500 Euro verurteilt. Dem Brasilianer wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.


Im Mai 2018 hatte sich Caiuby in einem Nachtclub eine Auseinandersetzung mit einem Zivilisten geliefert. Der ​FCA-Profi hatte seinem Gegenüber das Jochbein geprellt und ein Schädel-Hirn-Trauma zugefügt. Obwohl mehrere Augenzeugen die Tat des 31-Jährigen bestätigen konnten, hatte Caiuby gegen den ursprünglichen Strafbefehl Einspruch eingelegt.


Am heutigen Freitagmorgen ließ das Amtsgericht Augsburg das endgültige Urteil verlauten: Caiuby wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 49.500 Euro (165 Tagessätze à 300 Euro) verurteilt. "Sie waren aufgebracht, Sie waren in Pöbelstimmung. Die Entlastungszeugen waren alle unglaubhaft", erklärte der Richter laut Bild-Zeitung.


Am Entscheidungstag sei plötzlich ein Freund aus Brasilien angereist, der die Tat auf sich nehmen wollte - der Richter ließ sich jedoch keinen Bären aufbinden.


Caiuby in Augsburg ohne Perspektive


Beim FC Augsburg steht Caiuby noch bis 2020 unter Vertrag. Da er sich jedoch zahlreiche Fehltritte geleistet hatte, besitzt er bei den Fuggerstädtern keine Perspektive. In der vergangenen Rückrunde war er in die Schweiz zu den Grasshoppers Zürich ausgeliehen, wurde dort allerdings nicht fest übernommen.