​Nach zwei Jahren bei Eintracht Frankfurt verabschiedete sich Sébastien Haller im Sommer auf die ​Insel zu West Ham United. SGE-Sportvorstand Fredi Bobic hatte eigentlich damit gerechnet, dass der Franzose zum FC Bayern wechseln würde.


Im Sommer 2017 war Haller vom FC Utrecht zur ​Eintracht gewechselt, wo er in zwei Jahren eine derart furiose Entwicklung hingelegt hat, dass er letztlich zu den begehrtesten Mittelstürmern Europas gehörte. Der 25-Jährige wurde mit zahlreichen Klubs in Verbindung gebracht, am Ende wechselte Haller - durchaus überraschend - für 40 Millionen Euro zu West Ham United.


Haller und der FC Bayern - es hätte so gut gepasst


Viele Fans und Experten hätten Haller dagegen eher beim ​FC Bayern gesehen, schließlich bringt der bullige Angreifer alle Fähigkeiten mit, um sich zu einem Weltklassespieler zu entwickeln. 40 Millionen Euro waren zudem ein fairer Preis für solch einen hochveranlagten Spieler, der seine besten Jahre noch vor sich hat. Auch Fredi Bobic war überrascht, dass sich der Rekordmeister anscheinend nicht mal um seinen Ex-Schützling bemüht hat. 


"Ich habe immer gedacht, dass sie irgendwann wegen Sébastien Haller anrufen, als Back-up für Lewandowski", erklärte der 47-Jährige im Gespräch mit der Sport Bild. Kontakt habe es zwischen der SGE und den Münchenern aber nie gegeben. Am Ende verzichtete der FC Bayern komplett auf den Transfer eines neuen Stürmers, auch Timo Werner verlängerte bekanntlich lieber bei RB Leipzig als an die Isar zu wechseln.