​Seit Ende August 2015 trägt ​Kingsley Coman mittlerweile das Trikot des ​FC Bayern München. Der französische Nationalspieler hat nicht nur in der laufenden Saison gezeigt, dass er alles mitbringt, um in die großen Fußstapfen der beiden Vereinslegenden ​Franck Ribéry und Arjen Robben zu treten. Der 23-Jährige selbst sieht sich noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen.


Nach zweijähriger Leihe (sieben Millionen Euro Leihgebühr) wurde Coman im Sommer 2017 fest von ​Juventus Turin verpflichtet. Mit einer Ablöse von 21 Millionen Euro kann der Flügelspieler durchaus als Schnäppchen bezeichnet werden. Zu den großen Stärken des Franzosen zählt seine atemberaubende Schnelligkeit, mit der Coman aber offenbar nicht vollends zufrieden ist. 


 "Ich fühle mich langsamer als zuvor. Ich kann mich in dem Bereich nicht mehr so entwickeln, wie ich es gemacht habe, bis ich 18, 19 Jahre alt war", erklärte der Rechtsfuß im Interview mit France Football (via transfermarkt.de). "Zwar habe ich mich in dem Bereich nicht verbessert, aber technisch und taktisch habe ich noch eine Schippe draufgelegt", führte das PSG-Eigengewächs weiter aus. Auch in Sachen Professionalität habe er sich verbessert. 


"Hätte bei der WM vielleicht eine große Rolle spielen können"

Für die Zukunft hat sich der Nationalspieler noch einiges vorgenommen. "Ich bin immer noch jung, daher ist noch deutlich Luft nach oben", erklärte der 23-Jährige, der in den letzten Jahren immer wieder von Verletzungen (u. a. zwei Syndesmosebandrisse) zurückgeworfen wurde. Dadurch sei es ihm nicht möglich gewesen, "ganze Saisons durchzuspielen". 


Auch die WM-Teilnah in Russland fiel seiner Verletzungsanfälligkeit zum Opfer. "Das spielte natürliche eine große Rolle. Wenn ich mich vor der WM nicht verletzt hätte, hätte ich dort vielleicht eine große Rolle spielen können", sagte Coman, der in der laufenden Saison bislang mit starken Leistungen zu überzeugen wusste. Drei Tore und drei Vorlagen steuerte der Angreifer in sieben Pflichtspielen bei.