​Nach vierwöchiger Pause kehrte der Kosovare Milot Rashica in den Kader des ​SV Werder Bremen zurück. Doch seinen zweiten Einsatz in der Liga konnte er nach einem Muskelfaserriss noch nicht bestreiten. Nun kam bei den Anhängern die Sorge über eine mögliche neue Verletzung auf, Trainer Florian Kohfeldt beruhigte allerdings und erklärt, wieso der Stürmer gegen Leipzig 90 Minuten auf der Bank saß.


Einige Zeit war er teil der langen Bremer Verletztenliste, nun ist Milot Rashica zurück auf dem Trainingsplatz und im Kader. Doch an der 0:3-Niederlage gegen ​RB Leipzig konnte er nichts ändern, vor allem nicht, da er über die gesamte Spielzeit auf der Bank saß. Anders als die Rückkehrer um Maximilian Eggestein und Philipp Bargfrede musste er sich damit weiter gedulden.


Florian Kohfeldt erklärte nun, wieso er bei Rashica noch Vorsicht walten lassen musste. Damit konnte er die Fans etwas beruhigen, nachdem sie eine erneute Verletzung befürchteten. Nach der Adduktoren-Verletzung schien er vor der Partie ein Kandidat für die Startelf zu sein, doch Kohfeldt berichtet im kicker von einer erneuten "Ermüdungsentscheidung im Muskel."


"Milot fühlte sich kaputt"


Beim Spielstand von am Ende 0:3 wäre ein Einsatz nicht sinnvoll gewesen, mehr als 15 Minuten hätte der Kosovare sowieso nicht absolvieren können. Damit wurde der Angreifer ein weiteres Mal geschont, um in der nächsten Woche richtig anzugreifen. Gegen ​Dortmund könnte die Situation damit bereits ganz anders aussehen, ernsthafte Sorgen müssen sich die Anhänger nicht machen.


"Milot ist nichts passiert, er war einfach nur ein bisschen kaputt", so der Übungsleiter. Dies sind zumindest etwas positive Nachrichten in Zeiten der großen Personalsorgen an der Weser. 


Auf den so wichtigen Flügelstürmer setzten die Bremer zu Beginn der Saison große Stücke. Er sollte der Leader in der Offensive werden und für viel Gefahr sorgen. Im Optimalfall wird er nun mit einigen Spieltagen Verspätung durchstarten können, jegliche Vorsichtsmaßnahme ist aktuell nämlich wichtiger als weitere Rückschläge.