Zwei Jahre lang stand der schwedische Angreifer Alexander Isak bei ​Borussia Dortmund unter Vertrag. Viele trauten dem Top-Talent ein enormes Potential zu, was er allerdings kaum ausschöpfte. Erst eine Leihe in die Niederlande schien sein Durchbruch zu bedeuten. Im Sommer wechselte er dann nach Spanien zu Real Sociedad, doch bereits vor einigen Jahren klopfte ein spanischer Klub an.


Mit immer noch erst 20 Jahren steht Isak am Beginn seiner Profi-Karriere. Trotzdem hat der Stürmer bereits einiges gesehen. Seine Ausbildung begann er beim AIK Solna, danach ging es in die Bundesliga zum BVB. Bei den Profis reichte es allerdings nur 13 Mal zu einem Einsatz. In der letzten Rückrunde ging es dann für ein halbes Jahr zu Willem II Tilburg, wo er mit 14 Toren und sieben Vorlagen in 18 Spielen für mächtig Wirbel sorgte.


Der Angreifer schien sich endlich als Stammspieler etabliert zu haben und wagte für 6,5 Millionen Euro den Sprung zu Real Sociedad. Dort war er bislang allerdings eher als Reservist gefragt. In vier Einsätzen konnte er bisher keine Torbeteiligung beisteuern. Der Start in Spanien verlief also durchaus enttäuschend, dabei hätte es für den Schweden ganz anders kommen können.


Real Madrid wollte Isak verpflichten


​Denn als es Isak 2017 von seinem Jugendklub in die ​Bundesliga zog, soll auch ​Real Madrid ein Angebot hinterlegt haben. In der Marca (via transfermarkt.de) berichtet er von seiner großen Chance. "Als ich in Stockholm spielte, hatte ich mehrere Optionen, und eine davon war Real Madrid", so der 20-Jährige. Der BVB soll Isak allerdings durch die große Perspektive und die Talentförderung die entscheidenden Argumente geliefert haben.


"Ich sprach aber mit einigen Vereinen, um zu sehen, was sie zu bieten haben, und ich entschied mich für Dortmund. Das ist das Entscheidende.“ Die ​spanische Liga sei allerdings schon immer sein großer Traum gewesen, deswegen glaubt er weiterhin an seinen Schritt zu San Sebastian. Real Madrid ist bei einer weiteren steilen Entwicklung Isaks in einigen Jahren vielleicht wieder eine Option.