​Von ​Real Madrid erhofften sich die Fans in dieser Saison einiges; nach einer Katastrophen-Saison und vielen Top-Transfers sollte der Umbruch geschafft werden. Doch unter Trainer Zinédine Zidane kriseln die Königlichen weiter. Eine mögliche Rückkehr von José Mourinho ist deshalb im Gespräch.


In "Zizou" steckten die Anhänger ihre großen Hoffnungen. Der ehemalige französische Weltstar sollte Real aus dem Chaos holen und neu erfinden. Gelungen ist ihm das allerdings kaum, eher erinnert der Saisonstart an die so bittere vergangene Spielzeit. Der dritte Platz in der Liga sowie eine deftige Niederlage in der Champions League gegen Paris Saint-Germain werfen große Zweifel auf.


Obwohl er mit den Madrilenen bereits einige große Erfolge feierte, ist Zidane nun definitiv nicht mehr unersetzlich. Die Chemie zwischen ihm und der Mannschaft scheint nicht zu stimmen. Ein Nachfolger ist derzeit bereits im Gespräch, bei einem Rauswurf des 47-Jährigen wird José Mourinho als erster Kandidat genannt. Dieser ist momentan vereinslos und trainierte die Königlichen bereits drei Jahre lang.


Mourinho glaubt nicht an Rückkehr


Nun äußerte sich der Portugiese gegenüber der Deportes Cuatro im Bezug auf ein mögliches Comeback bei Real: "Ich will nicht zurückkommen. Sie haben einen Trainer. Und der ist nicht irgendwer. Ich kann keine Mannschaft coachen, die einen Trainer hat.“​ The Special One schließt eine erneute Anstellung in Madrid also vorerst aus.


Seinem Kollegen wünscht er dagegen eher eine baldige Beruhigung der Lage. Doch dass er momentan als Nachfolger gehandelt wird, stimmt ihn eher unglücklich. „Es gibt zwei Arten von Gerüchten. Zum einen geht es hier um Zidane. Er ist einer von uns und es tut weh, wenn es unseren Teams nicht gut geht. Aber man muss damit leben. Zidane ist sein ganzes Leben schon im Fußball aktiv und er kennt das alles. Die andere Art von Gerücht ist es, meinen Namen ins Spiel zu bringen. Und das gefällt mir nicht", so Mourinho deutlich.


Dazu beschreibt er die aktuelle Lage als noch nicht so grenzwertig, wie sie dem ein oder anderen erscheint. Bis auf die Niederlage gegen Paris stünde Real momentan nicht schlecht da. In der Liga stehen die Königlichen vor dem großen Konkurrenten aus ​Barcelona, Atlético Madrid befindet sich nur einen Punkt vor ihnen.


Damit nimmt Mourinho also vielen Gerüchten den Wind aus den Segeln. Weiterhin sind allerdings andere Namen im Spiel. In Spanien wird unter anderem von Xabi Alonso, Raúl oder Massimiliano Allegri als Kandidaten berichtet.