Egal, ob er spielt oder nicht: Mario Götze steht häufig im Fokus der Medien. Aktuell kommt der Offensivspieler bei Borussia Dortmund nur spärlich zum Zug, ähnlich wie vor einem Jahr ist die Situation kompliziert. Auf die Frage, ob er ein Problem mit Götze habe, fand Favre auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt aber eine klare Antwort und lieferte einen Erklärungsansatz.


"Absolut nicht. Fragen Sie ihn. Er weiß das", entgegnete der Schweizer laut ​Der Westen. Die sportliche Situation von Götze gewinnt vor allem aufgrund der Vertragslaufzeit bis 2020 Brisanz. Eine Verlängerung ist - ​anders als bei Raphael Guerreiro -  nicht in Sicht, laut BILD wolle sich der 26-Jährige nicht auf eine Reduzierung seines Jahresgehalts von zehn Millionen Euro einlassen.

Beim BVB zählt Götze zu den Topverdienern, dabei ist er gegen Paco Alcácer klar im Nachteil. Der Spanier erzielte in seinen ersten 30 Bundesligaspielen 23 Tore, muskuläre Probleme stehen ihm - anders als in der vergangenen Spielzeit - derzeit nicht im Weg. "Wir entscheiden Woche für Woche, wer auf welcher Position am besten spielen kann und wer auf welcher Position der Richtige ist", erklärte Favre den Verzicht von Götze diplomatisch.


Favres Déjà-vu


Dabei erinnerte er auch an das Vorjahr. Damals war die Situation zu Saisonbeginn gleich, allerdings kam Ende Oktober die Wende. "Er hat dann Stück für Stück gespielt, und am Ende hat er sogar sehr viel gespielt", so Favre, der noch einmal auf die Bedeutung aller 26 Kaderspieler hinwies: "Wir brauchen alle Spieler im Kader. Es wird schnell so kommen, dass wir das einsehen müssen." 


Diejenigen, die derzeit außen vor bleiben, fuhr Favre fort, "haben momentan ein sehr hohes Niveau." Allerdings setzt er auf ein stabiles Gerüst, nimmt nur selten Änderungen an der Startformation vor. Götze wird sich daher in Geduld üben müssen, andernfalls droht ihm eine schwierige Saison.