Beim ​FC Bayern droht durch den Leih-Transfer von Philippe Coutinho ein Duell mit Thomas Müller. Niko Kovac hat bereits die Hoffnungen für Müller gebremst, beide werden wohl nicht zusammen spielen - Coutinho wird dementsprechend den Vorzug erhalten.


Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den ​1. FC Köln hat Bayern-Trainer Niko Kovac Stellung zum bevorstehenden Duell zwischen Thomas Müller und Philippe Coutinho genommen. Schon seitdem die Leihe bekannt gegeben wurde, hat man aufgrund der Spielweise erwartet, dass Müller der große Verlierer sein wird.


Müller gegen Coutinho - beide zusammen "zu offensiv"


Diesen Eindruck verstärkte Kovac auf Nachfrage, ob beide auch zusammen spielen könnten. Seiner Meinung nach wäre eine solche Aufstellung zu offensiv, zu aggressiv nach vorne. "Beide haben ihre Qualitäten in der Offensive", so Kovac. Man brauche eine gute Mischung. Zwar sei es für die Zukunft nicht ausgeschlossen, durch zurzeit eben keine Option.

Des Weiteren hatte Kovac viel Lob für Coutinho übrig. "Er sieht Dinge [auf dem Platz], die viele andere nicht sehen." Man habe nun bereits gesehen, was er am Ball kann und dass er und die anderen Spieler besser aufeinander abgestimmt sind. 


Lewandowski: Froh über mehr offensive Flexibilität


Auch Robert Lewandowski ist froh, dass Coutinho das offensive Spiel bereichert. Gegenüber der Bild sah er vor allem die mögliche Flexibilität im Angriff als Vorteil. So könne man auch mehr durch und über die Mitte spielen, anstatt immer vorhersehbar über die Außenbahnen. 


Je länger und öfter Coutinho nun spielen wird, desto besser werden die Abstimmungen auf dem Platz. Sollte er dabei wieder an seine starke Form aus ​Liverpooler Zeiten anknüpfen und im System von Kovac seine Stärken ausspielen können, wird er den deutschen Rekordmeister gut unterstützen können.