Seit Mai verpasste Philipp Bargfrede die Spiele seines Werder Bremen. Nach mehreren Entzündungen im rechten Knie entschied sich der 30-Jährige für eine Operation, um dem ein Ende zu setzen. Jetzt ist er aber bereit für sein Comeback. In einer Zeit, in der Werder jeden gesunden Mann braucht, springt Bargfrede in die Bresche.


Philipp Bargfrede ist ein Werder-Eigengewächs. Mit 15 Jahren kam er aus TuS Heeslingen an die Weser und kämpfte sich seitdem Stück für Stück an den Profikader. Von Verletzungen hat er sich dabei nie aufhalten lassen - trotz seiner langen Krankenakte.


Mit seinem Meniskus und seinen Sprunggelenken hat der heute 30-Jährige immer wieder zu kämpfen. Ein fester Bestandteil der ​Bremer ist er dennoch. Nachdem er seit Mai aber kein Spiel mehr gemacht hat, ist Bargfrede wieder gesund. In einem Interview mit dem Werder-Portal DeichStube gab er nun bekannt, dass er wieder da sei und mit der Mannschaft trainieren konnte.


Bargfrede ist heiß auf sein Comeback

Angesprochen auf seine Ziele mit Werder hat der Mittelfeldspieler eine klare Antwort: "Ich möchte Erfolg haben! Es ist nicht schön, nur Zuschauer zu sein. (…) Ich will wieder auf dem Platz stehen und mit den Jungs Siege feiern." Gegen ​Leipzig sei er eventuell noch nicht ganz fit, aber gegen Augsburg möchte Bargfrede wieder eingesetzt werden.


Laut seinem Operateur Dr. Ulrich Boenisch hat er die Fähigkeiten auch trotz seiner 30 Jahre und seiner vielen Verletzungen. "Ich kann noch einiges abrufen und sicherlich noch ein paar Jahre spielen", so Bargfrede weiter.

Philipp Bargfrede

Bargfredes Erfahrung dürfte den Bremern gerade weiterhelfen


Gerade jetzt dürfte seine Erfahrung auch von Nöten sein. Auf neun Spieler müssen die Bremer derzeit verzichten, darunter Maxi Eggestein und Yuya Osako. Für Bargfrede, der bereits 222 Partien für Werder auf dem Buckel hat, ist die Verletztenliste tragisch. Vor den wichtigen Spielen gegen Leipzig und ​Dortmund geht sein Blick aber klar nach vorn: "Wir lassen uns davon nicht runterziehen, das haben wir schon gegen ​Union gezeigt. Das darf keine Ausrede sein, wenn wir keine Punkte holen!"