​Der Präsident des ​FC Augsburg, Klaus Hofmann, hat zur Mitgliedersammlung am Montag die neuesten Geschäftszahlen vorgestellt, erklärt und weitere, wichtige Themen im Verein angesprochen. Dabei stand auch der Nachwuchs-Bereich des FCA im Fokus, an dem Hofmann Kritik übte.


Es sei wichtig, das "Resultate sichtbar werden", so Klaus Hofmann dem kicker nach über das vereinseigene Nachwuchsleistungszentrum (NLZ). Immerhin habe man viel investiert, und die bisherigen, aktuellen Ergebnisse seien nicht zufriedenstellend. 


Augsburg-Jugenden nicht erfolgreich genug - Nur ein deutscher U-Nationalspieler


Die Erfolge der Jugendteams der Augsburger waren für ihn nicht gut genug. Dass man dazu nur einen deutschen U-Nationalspieler stelle, war für ihn ebenfalls ein Dorn im Auge: "Wer damit zufrieden ist, ist fehl am Platz." Hofmann betonte weiter, dass der Nachwuchsbereich eine sehr wichtige Säule innerhalb des Klubs sei, und dementsprechend eine deutliche Steigerung vonnöten ist. Alexander Frankenberger ist Nachwuchs-Cheftrainer beim FCA und steht damit unter Zugzwang. 


Auch Geschäftsführer Michael Ströll äußerte sich zum Nachwuchsbereich: "Die solide wirtschaftliche Arbeit in den letzten Jahren stellte die Basis dar für die Investitionen, die wir in diesem Sommer unter anderem in Mannschaft, Infrastruktur und Nachwuchs getätigt haben", wird er auf der Vereins-Homepage zitiert. 


Dass der Verein mit einem Umsatz von rund 95 Millionen Euro und einen Gewinn von knapp 9,6 Millionen Euro erwirtschaften konnte, wurde ebenfalls bekannt gegeben. Da man im Vergleich dazu aber sehr abhängig von den TV-Geldern ist (58,7 Millionen Euro), müsste man - wenn möglich - ​mehr Transfereinnahmen erzielen. Auch hier könnte das NLZ gute Arbeit leisten, wenn man junge Talente im Verein entwickelt, und später sowohl sportlich, als auch finanziell von ihnen profitiert.