​​Werder Bremen geht derzeit personell am Stock. Vor allem in der Defensive gehen Trainer Florian Kohfeldt die Alternativen aus. Beim Sieg in Berlin musste Rechtsverteidiger Gebre Selassie zusammen mit U23-Spieler Christian Groß die Innenverteidigung bilden. Dazu sah Nuri Sahin die gelb-rote Karte und verschlimmert die Defensiv-Sorgen noch.


Im Topspiel am Samstagabend gegen ​RB Leipzig ist noch keine Besserung in Sicht. Wie Kohfeldt nach dem Training am Dienstagnachmittag bekannt gab, wird Kapitän und Abwehrchef Niklas Moisander auch im Heimspiel gegen RB ausfallen.

Werders Abwehrnot wird nicht kleiner


​​​Der 33-jährige Finne hatte sich in der Länderspielpause ​einen Muskelfaserriss zugezogen​Die Hoffnung war da, dass Moisander gegen Leipzig wieder zurückkehren kann. Der Routinier wird aber ebenso ausfallen wie seine Innenverteidiger-Kollegen Ömer Toprak, Milos Veljkovic und Sebastian Langkamp. Dazu fehlt auch Linksverteidiger Ludwig Augustinsson weiterhin, weshalb Marco Friedl links hinten gebraucht wird.


Entwarnung bei Kapino


Das Personalpuzzle muss Kohfeldt also auch am Samstag lösen. Zumindest zwischen den Pfosten braucht er sich aber keine Gedanken machen. Jiri Pavlenka ist stark wie eh und je und auch sein Vertreter Stefanos Kapino dürfte auf der Bank Platz nehmen können. Der Grieche beendete am Dienstag das Training frühzeitig, Kohfeldt gab aber Entwarnung. Der 25-Jährige habe sich lediglich vertreten. Mit Luca Plagmann hat der SVW-Coach ohnehin noch eine Alternative parat.