Nach drei Jahren an der Isar zog es Renato Sanches im Sommer zum OSC Lille. Dabei verlangte der FC Bayern München deutlich weniger Geld, als was sie damals für den Portugiesen ausgaben. Der Grund dafür ist, dass das Verhältnis zwischen Verein und Spieler seit langer Zeit nicht mehr passte. Renato Sanches äußerte sich nun dazu - und gesteht sich einen Fehler ein.


Zwei Spiele hat Renato Sanches in der Ligue 1 bereits absolviert. Mit seinem neuen Klub, dem französischen Vizemeister OSC Lille, hatte Sanches gegen Angers SCO mit 2:1 gewonnen. Der Portugiese selber wurde in der 71. Minute eingewechselt. Nach dem Spiel sprach er über seine Zeit bei seinem Ex-Klub ​FC Bayern.


"Plötzlich war alles professionell"

Dem französischen Radiosender RMC Sport sagte der 22-Jährige, dass er sich im ersten Jahr in München nicht angepasst habe. Dabei sei er auf die schnelle Veränderung nicht vorbereitet gewesen. "Ich war nur sechs Monate lang im Profiteam von Benfica Lissabon und plötzlich war alles ganz professionell", erklärt der Mittelfeldspieler.


Erst im zweiten Jahr habe er sich dem Team mehr und mehr geöffnet: "Ich wollte eigentlich bleiben." Doch die Reservistenrolle, weswegen er für ein Jahr zu Swansea City in die ​Premier League ausgeliehen wurde, machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem blickt er auf seine Zeit in Bayern positiv zurück: "Ich habe viel gelernt. Dort wurde ich reifer."