​Beim 2:1-Sieg gegen Union Berlin musste der SV Werder Bremen auf sage und schreibe zehn Profis verzichten! Zum nächsten Spiel hin wird sich die Personallage wohl nur leicht verbessern.


Milos Veljkovic, Ömer Toprak, Sebastian Langkamp, Niklas Moisander, Ludwig Augustinsson, Philipp Bargfrede, Maxi Eggestein, Kevin Möhwald, Fin Bartels und Milot Rashica - das ist nicht die potenzielle Startaufstellung des SVW, sondern die Liste mit den verletzten Spielern, auf die der ​SVW in Berlin verzichten musste. Dass trotz dieser vielen Ausfälle am Ende ein 2:1-Sieg für Grün-Weiß heraussprang, kann man den Werderanern gar nicht hoch genug anrechnen - auch wenn es am Ende "nur" gegen einen Aufsteiger ging.


Doch die Aufgabe am kommenden Wochenende wird ungleich schwerer, denn mit ​RB Leipzig kommt der bis dato ungeschlagene Tabellenführer ins Weserstadion. Da täte es natürlich gut, wenn möglichst viele Spieler zurückkehren würden - doch tatsächlich besteht nur bei Rashica die realistische Chance, dass er gegen die Roten Bullen wieder mit dabei ist. "Bei Milot sieht es gut aus, er soll auch beim Heimspiel gegen Leipzig schon wieder dabei sein", erklärte Geschäftsführer Frank Baumann dem Weser-Kurier.


Werder bei Moisander und Toprak vorsichtig


​Ein bisschen Resthoffnung haben die Bremer auch noch bei Maxi Eggestein, Kapitän Moisander und Toprak - allzu realistisch ist eine Rückkehr gegen RBL aber nicht. "Bei ihnen muss man noch abwarten. Bei Maxi Eggestein ist die Hoffnung etwas größer als bei Niklas Moisander", so Baumann. "Bei Moisander und bei Ömer Toprak sieht es eher so aus, dass sie gegen Dortmund [eine Woche nach der Leipzig-Partie, Anm.] wieder zu Verfügung stehen, bei ihren Verletzungen ist es wichtig, kein Risiko einzugehen."


Zusätzlich zu den ganzen Verletzten muss Florian Kohfeldt gegen Leipzig auch auf Nuri Sahin verzichten, der gegen Union die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.