​Der ​VfL Wolfsburg und Victor Osimhen gingen im Sommer endgültig getrennte Wege. Nach knapp einjähriger Leihe verpflichtete der belgische Erstligist RSC Charleroi den Angreifer fest. Wenige Wochen später folgte der Verkauf an den OSC Lille. Der 20-jährige Nigerianer zeigte sich bislang auch in der Ligue 1 äußerst treffsicher.


Im Januar 2017 verließ Osimhen sein Heimatland (Ultimate Strikers Academy) und wagte den Sprung nach Deutschland, wo er sich den Niedersachsen anschloss. 3,5 Millionen Euro Ablöse machten die Wölfe für das vielversprechende Talent locker. Aufgrund einer Meniskusverletzung verpasste der Youngster zunächst fast die komplette Rückrunde und feierte erst am 33. Spieltag sein Debüt für den VfL.


Der große Durchbruch blieb dem Nationalspieler allerdings auch in seiner zweiten Saison verwehrt. Osimhen kam meist nur in der Schlussphase als Einwechselspieler zum Zug. 16 Pflichtspiele bestritt der Stürmer insgesamt für Wolfsburg, ein Treffer sprang dabei allerdings nicht heraus. Mitte August 2018 ging es für den Rechtsfuß per Leihe nach Belgien, wo er seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellte. 36 Pflichtspiele, 20 Treffer und vier Vorlagen lautete die beeindruckende Saisonbilanz des Ex-Wolfsburgers, der sich damit in den Fokus einiger Klubs spielte. 


OSC Lille erhielt den Zuschlag

Der RSC Charleroi machte am Saisonende von der Kaufoption in Höhe von 3,5 Millionen Euro Gebrauch und durfte sich Anfang August über ein stolzes Transferplus freuen. Zwölf Millionen Euro ließ sich Lille die Verpflichtung des Nigerianers kosten. Bislang erwies Osimhen als wahrer Volltreffer.


Nach fünf Einsätzen in der Ligue 1 hat der Mittelstürmer fünf Treffer auf dem Konto. Beim jüngsten 2:1-Heimerfolg gegen SCO Angers brachte der 20-Jährige seine Mannschaft kurz vor der Pause in Front. Am Dienstagabend darf sich Osimhen erstmals in der ​Champions League beweisen. Die Franzosen sind beim letztjährigen Halbfinalisten Ajax Amsterdam zu Gast.