Vor weniger als einem Jahr beendete Alexander Nübel die Ära Ralf Fährmann. Auch wenn er dem 30-Jährigen leistungstechnisch den Rang abgelaufen hat, ist er von dessen Standing im Pott noch weit entfernt. Vor allem in den laufenden Vertragsverhandlungen lässt sich der 22-Jährige zum Unmut der Schalker Fans gehörig Zeit.


Alexander Nübel hat es nicht eilig. Wieso auch? Nach seiner starken Debütsaison auf ​Schalke ist er für einige Vereine ein begehrter Kandidat auf der Torhüterposition. 23 Bundesligapartien hat er bereits absolviert und kam auch in der Champions League zu Werke.


Quo Vadis, Alex Nübel?

Honoriert wurde seine Leistung bereits mit 17 Einsätzen in der U21-Nationalmannschaft. Auch wenn die Schalker Verantwortlichen gerne eine Vertragsverlängerung hinterherschieben würden, hat Nübel dabei keine Hektik. Obwohl sein Vertrag zum Ende der laufenden Saison ausläuft.


Seitdem das Interesse der ​Bayern bekannt wurde, halten sich rund um seinen Wechsel bereits hartnäckige Mythen. So soll er unter anderem schon eine Vorvereinbarung an der Säbener Straße unterschrieben haben. Offiziell ist dies aber nicht. Im Gegenteil: Laut Nübel sei "noch keine Entscheidung gefallen", wie der Keeper in einer Medienrunde am Dienstag verlauten ließ. Verdenken kann man es dem Jungspund allerdings nicht. Schließlich wäre er nicht der erste Schalker Torwart, der in München durchstartet.


Alex Nübel: "Keine leichte Entscheidung"


Die Kritik aus den Fankreisen für seine andauernde Unentschlossenheit hält er dabei aber für ungerechtfertigt: "Das ist keine leichte Entscheidung. Ich lasse den Verein aber nicht zappeln." Eine angebotene Vertragsverlängerung bis 2023, inklusive deutlicher Gehaltserhöhung schlug er angeblich aber aus. Neu-Trainer David Wagner ernannte ihn zum Unverständnis der Fans jüngst trotzdem zum Kapitän. Wie lange er das aber bleiben wird, ist derzeit aber völlig offen. Ablösefrei werden ihn die Knappen dennoch nur ungern ziehen lassen.