​Am Montagabend steht für die deutsche Nationalmannschaft das nächste EM-Qualifikationsspiel auf dem Programm. Nach der ​2:4-Niederlage gegen die Niederlande will Bundestrainer Joachim Löw mit seinem Team gegen Nordirland wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Auf der obligatorischen Pressekonferenz am Sonntagabend gab der 59-jährige Übungsleiter Details zu seiner Startelf bekannt.


"Wir haben jetzt vier Spiele absolviert, drei gewonnen, eines verloren. Dass wir auch mal einen Rückschlag erleiden, war ein wenig einkalkuliert", erklärte Löw, der seinen jungen Spielern die nötige Zeit geben will, um sich zu entwickeln. "Ein Zugeständnis an Fehlern muss man schon machen", wird der Bundestrainer bei focus.de zitiert. 


Tah droht die Bank


Am Montagabend erwartet der 59-Jährige einen "ganz anderen Gegner. Nordirland ist schwierig zu bespielen, aber unsere Aufgabe ist es, morgen drei Punkte zu holen. Das weiß das Team", stellte der DFB-Chefcoach klar. Gegen defensivere Nordiren wird Löw sein System umstellen und nur zwei statt drei Innenverteidiger aufbieten. Jonathan Tah, der gegen die Niederlande bei zwei Gegentoren eine unglückliche Figur machte, könnte dadurch seinen Platz ​in der Startelf verlieren. 

Verzichten muss Löw in Belfast auf ​Nico Schulz (Bandverletzung) und ​Ilkay Gündogan (Magendarminfekt). Letztgenannter war ursprünglich für die Startelf vorgesehen. Als Ersatz ist Kai Havertz eingeplant. Dem ​Bayer-Youngster gab der Bundestrainer eine Startelf-Garantie. Offen ließ der DFB-Coach, wer für den den verletzten Schulz die Linksverteidiger-Position übernehmen wird. Marcel Halstenberg und Jonas Hector stehen als Alternativen parat. 


Neuer bleibt im Tor


Ersatztorhüter Marc-Andre ter Stegen, der sich Hoffnungen auf einen Einsatz machen durfte, muss erneut mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. Löw wird auch in Belfast Kapitän Manuel Neuer auflaufen lassen. "Man hat vorgestern trotz der Gegentore gesehen, dass er top gehalten hat", sagte Joshua Kimmich. "Er konnte da nichts dafür. Auf der Torhüter-Position sind wir gut aufgestellt und sind auch froh drum", so der 24-Jährge, der sich und seine Mannschaftskollegen in die Pflicht nahm: "Wir müssen morgen ein anderes Gesicht als gegen die Niederlande zeigen und eine andere Leistung an den Tag legen."