Heute Abend endet die Sommer-Transferphase und ​Schalke 04 wird weiterhin versuchen, sowohl Nabil Bentaleb, als auch Yevhen Konoplyanka abgeben zu können. Die S04-Verantwortlichen sind nicht wirklich optimistisch, doch soll es nun ein neues Angebot für Konoplyanka aus Donezk geben...


Es sind zusammen rund 10 Millionen Euro Gehalt, auf dem Schalke bei Nabil Bentaleb und Yevhen Konoplyanka sitzen bleiben könnte. Bei (früheren) Abgängen hätten diese Einsparungen noch ein paar finanzielle Spielräume für einen weiteren Offensiv-Neuzugang eröffnen können - die Suche gestaltet bis heute als sehr schwierig. 


Schneider zeigt sich pessimistisch - Doch noch ein Kono-Wechsel?


Konoplyanka war über die letzten Wochen häufig mit einem Besiktas-Wechsel in Verbindung gebracht worden. Es soll bereits so weit gewesen sein, dass konkretere Zahlen der Ablöse öffentlich wurden. Doch dann machte der türkische Erstligist einen Last-Minute-Rückzieher. Seitdem gab es auch für den Ukrainer keine neuen Angebote. 


"Ich gehe nicht davon aus, dass uns noch ein Spieler verlassen wird", so Sportvorstand Jochen Schneider gegenüber dem kicker. Davon geht er wohl auch aus, weil sich ​in Sachen Bentaleb mit Werder Bremen keine weiteren Schritte gemacht werden konnten. Zu möglichen Gründen, warum man im Endeffekt auf den beiden früh aussortierten Profis sitzen blieb, möchte sich Schneider erst nach dem heutigen Montag äußern. 


Wie Gianluca Di Marzio (Sky Sport) nun berichtet, soll es nun doch noch engen Kontakt zwischen Konoplyanka und Shakhtar Donezk geben. 

Für S04 wäre ein Last-Minute-Wechsel eine Erleichterung, weil man somit immerhin einen Spieler, der sportlich vermutlich ohnehin keinen "Wert" mehr hätte und sehr viel verdient, abgeben kann. 


Bleibt die Frage, wie im Falle eines Bentaleb-Verbleibs gehandelt wird. Als Tribünengast, der mehr als vier Millionen Euro verdient, kann man es sich eher schwerer vorstellen. Nicht nur wegen weiteren Wertverlustes (Vertrag bis 2021). Eine Rückkehr ins Team wäre aber ebenso fraglich - beide Parteien haben eigentlich schon miteinander abgeschlossen, das Verhältnis ist durch die vergangenen Fehler Bentalebs vorbelastet - auch innerhalb des Teams. 


Es wird nochmal spannend werden in den letzten Stunden der Transferphase, und genauso spannend wird es werden, wie Schalke mit den Spielern umgehen wird, sollten sie den Klub nicht noch verlassen können.