​​Eintracht Frankfurt ist am Donnerstagabend im Rückspiel der Europa-League-Playoffs gegen Racing Straßburg gefordert. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel benötigen die Hessen mindestens zwei Treffer, um den Einzug in die Gruppenphase ohne Nachsitzen perfekt zu machen. Im Vergleich zur jüngsten ​1:2-Niederlage gegen RB Leipzig dürfte Cheftrainer Adi Hütter die eine oder andere Veränderung an seiner Startelf vornehmen. ​Neuzugang Bas Dost ist noch nicht spielberechtigt.


"Wenn man in der Europa League so überzeugt hat wie wir, will man in die Gruppenphase. Wir sind alle heiß", stellte Sebastian Rode auf der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag klar. "Wir werden morgen den Kampf annehmen und ich bin absolut optimistisch", so der Mittelfeldspieler, der das eigene Publikum als großen Trumpf sieht. "Mit den Fans im Rücken wird das eine geile Sache." 

Das Tor der Eintracht wird Kevin Trapp hüten. Der Schlussmann gab sich im Vorfeld der Partie optimistisch. "Wir werden unsere Aufgabe auf dem Platz machen. Davon bin ich überzeugt, weil wir die Mentalität und die Einstellung in der Mannschaft haben, um das herumreißen zu können", wird Trapp vom kicker zitiert.


In der Dreierkette wird es wohl einen Wechsel geben. Für David Abraham, der in Leipzig kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden musste, dürfte ​Martin Hinteregger in die Startelf rutschen. Neben dem Österreicher beginnen Makoto Hasebe und Evan N'Dicka. 


Rode, der im Hinspiel nach seiner Einwechslung viel Schwung in die Partie brachte, hat seine leichten Oberschenkelprobleme auskuriert und wird im defensiven Mittelfeld erwartet. Neben dem Ex-Dortmunder könnte Dominik Kohr auflaufen. Weitere Alternativen sind Gelson Fernandes, Jonathan de Guzmann und Lucas Torro.


Nach seiner Pause gegen Leipzig kehrt Danny da Costa wieder in die Startelf zurück. Die linke Außenbahn ist für Dauerbrenner Filip Kostic reserviert. Auf der Zehner-Position ist aktuell Daichi Kamada die erste Wahl.


Hütter dürfte am Donnerstag erneut auf ein System mit zwei Spitzen zurückgreifen. Ist der zuletzt angeschlagene ​Ante Rebic, der für seine Leistung im Hinspiel scharf kritisiert wurde, einsatzbereit, ist er Teil der Anfangsformation. Als Alternative steht Neuzugang Dejan Joveljic parat. Goncalo Paciencia komplettiert die Startelf.


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick: