Der FC Bayern will ihn, Barça und Real auch, die Premier-League-Topklubs sowieso. Die Rede ist von Kai Havertz. Leverkusen-Boss Rudi Völler hat nun offen über die vielen Anfragen für das Mega-Talent gesprochen, ein Telefonat mit Karl-Heinz Rummenigge und warum es in diesem Sommer keinen Wechsel geben wird.


Die Frage nach der Zukunft von Kai Havertz beschäftigt derzeit ganz Fußball-Deutschland. Obwohl das wohl aktuell größte deutsche Talent bei Bayer Leverkusen noch bis 2022 unter Vertrag steht, fragen sich alle nur noch, zu welchem Topklub der 20-Jährige im kommenden Sommer wechselt.


Der dreifache A-Nationalspieler steht eine Weltkarriere bevor - darüber sind sich alle einig. Auch, dass Havertz sich seinen neuen Klub aus der Beletage der europäischen Elite aussuchen darf. Der FC Bayern hätte Havertz am liebsten schon in diesem Jahr an die Säbener Straße gelockt. Das hat nun auch Bayer-Boss Rudi Völler gegenüber Sky bekräftigt: "Es ist kein Geheimnis, dass es Telefonate gab und ein großes Interesse da war. Ich habe freundschaftlich und korrekt mit Karl-Heinz Rummenigge telefoniert. Und er hat auch verstanden, dass wir es nicht machen", so Bayers Geschäftsführer Sport in der Sendung "Wontorra On Tour".


Völler bestätigt mehrere Anfragen für Havertz


"Ich kann aber versichern, dass Bayern München nicht der einzige Klub gewesen ist, der uns wegen Kai Havertz gefragt hat", plauderte Völler aus. Doch einen Wechsel 2019 wird es nicht geben - auch das erklärte Völler erneut. Rummenigge habe verstanden, "dass wir es nicht machen."


"Wir werden aber nicht schwach, weil wir davon überzeugt sind, dass es nicht nur für uns, sondern auch für Kai gut ist, dass er noch ein Jahr bei Bayern Leverkusen bleibt. Und unsere Fans hier noch mindestens ein Jahr verzaubern kann", führte Völler weiter aus. 


Havertz' Zahlen sprechen für sich:


​BundesligaspieleTore​Vorlagen​
​9025​19​

Jenseits der 100 Millionen Euro werden interessierte Klubs aufbieten müssen, um das Mega-Talent zu locken. Auch deshalb wirkt Völler in dieser Thematik wohl so entspannt. Er weiß zu genau, dass Havertz spätestens im kommenden Sommer den berühmten "nächsten Schritt" machen will und wird.


Die aktuelle Situation spielt also sowohl Leverkusen als auch Havertz in die Karten: Ein Abgang in einem Jahr scheint ausgemacht, bis dahin kann Havertz noch viel Erfahrung sammeln - in diesem Jahr auch in der Champions League. Leverkusen bleibt der Leistungsträger in dieser wichtigen Saison noch erhalten, kommenden Sommer winkt eine Rekordablöse für das Eigengewächs.