Eigentlich hätte schon längst eine Entscheidung in der Causa Timo Werner fallen sollen - nun ist es endlich soweit! ​Wie ​BILD bereits am Mittag berichtete, verlängert der Stürmer seinen Vertrag bei ​RB Leipzig langfristig.


Seit Monaten kämpften die Verantwortlichen um ihren Torjäger, der lange Zeit mit dem ​FC Bayern München in Verbindung gebracht wurde. Der Rekordmeister priorisierte jedoch einen Transfer von Leroy Sané und entschied sich nach dessen Kreuzbandverletzung für Philippe Coutinho. Vor wenigen Tagen sollen die Münchner der Werner-Seite mitgeteilt haben, dass ein Transfer in diesem Sommer vom Tisch sei.


Eigentlich sollte bereits zum Ende der abgelaufenen Saison Klarheit herrschen. Aus Leipzig hieß es stets, man wolle ungerne mit Werner in ein letztes Vertragsjahr gehen, ein Abgang schien zuletzt trotz der geringen Anzeichen auf eine Verlängerung jedoch immer unwahrscheinlicher. 


Noch nach dem 4:0-Sieg bei Union Berlin sagte Sportdirektor Markus Krösche (via BILD): "Wir wollen jetzt eine Entscheidung und die Seite von Timo hat ebenfalls angedeutet, dass sie das will." Nun gab der Klub vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen Eintracht Frankfurt die Verlängerung bekannt.


Werner erhält ein langfristiges Arbeitspapier bis 2023 am Cottaweg, letzte Details wurden angeblich noch vor der Partie ausgehandelt. ​Bisherige Angebote soll der Nationalspieler ausgeschlagen haben - nun hat er sich langfristig an RB gebunden. 


2016 wechselte Werner für 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu den damals frisch aufgestiegenen Sachsen. In bisher 116 Pflichtspielen erzielte er 62 Tore und steuerte 28 Torvorlagen bei. Nachdem RB bereits im März die Vertragsverlängerung von Yussuf Poulsen vermeldete, folgt nach langem Poker auch der Vollzug bei Werner.


kicker vermeldet interessante Details


Laut dem Fachmagazin kicker enthält der Vertrag zudem eine Ausstiegsklausel, die sich im Bereich von 30 Millionen Euro bewegen könnte. Zudem wird sein Gehalt deutlich angehoben. Die konkreteste Offerte, die er im Sommer erhielt, kam von Atletico Madrid. Die Spanier waren angeblich bereit, 40 Millionen Euro für Werner zu bezahlen. Ein Wechsel ins Ausland kam für ihn jedoch nicht in Frage. ​