Während ​Eintracht Frankfurt noch um die Qualifikation für die Europa League kämpft, kristallisieren sich die vier Lostöpfe der UEFA langsam aber sicher heraus. Bei der Auslosung am 30. August droht den deutschen Teilnehmern mindestens ein schwieriger Gegner, je nach Ausgang der Qualifikationsspiele dürfte es für den VfL Wolfsburg aber glimpflich ausgehen.


Die Wölfe werden entweder in Lostopf eins oder zwei gesetzt. Laut kicker müsste allerdings sowohl Ajax Amsterdam als auch Olympiakos die Qualifikation für die Champions League verpassen, damit die Niedersachsen in Topf zwei landen. 


Der erste der vier Lostöpfe ist mit einigen Hochkarätern besetzt, darunter dem Rekordsieger FC Sevilla, der den Pokal bereits fünf Mal gewinnen konnte, Arsenal London, Manchester United, der FC Porto oder die AS Rom. Mit Sporting Lissabon, ZSKA Moskau oder der FC Basel sind drei weitere unangenehme Gegner in Topf eins gesetzt, Lazio Rom könnte ebenso wie Wolfsburg noch dazustoßen.


Europa-League-Auslosung: Welche Klubs sind in welchem Topf gesetzt?

​Lostopf 1Sevilla, Arsenal, Porto, Rom, Manchester United, Dynamo Kiew, Besiktas, Basel, Sporting, ZSKA Moskau​
​Entweder Topf 1 oder 2VfL Wolfsburg, Lazio Rom​
​Lostopf 2​Borussia Mönchengladbach, BATE Baryssau/FK Astana
​Entweder Lostopf 3 oder 4​Stade Rennes, Basaksehir, PFK Olexandrija, Royal Antwerpen/AZ Alkmaar
​Lostopf 4​Wolfsberger AC, FC Lugano, Ferencvaros Budapest/Sūduva Marijampole, FC Ararat-Armenia/F91 Düdelingen


​Borussia Mönchengladbach ist bereits jetzt sicher in Topf zwei, die Fohlen werden daher unter Umständen auf einen Spitzenklub treffen. Je nach den Resultaten der übrigen Qualifikationsspiele wäre wohl auch ein Aufeinandertreffen mit Standard Lüttich, Spartak Moskau oder dem FC Turin denkbar. In den unteren Töpfen sind bislang lediglich Stade Rennes, Basaksehir, der ukrainische Erstligist PFK Olexandrija sowie der Wolfsberger AC und der FC Lugano gesetzt.


Frankfurt droht schwierige Gruppe


Eintracht Frankfurt,​ das am Donnerstag mit 0:1 bei Racing Straßburg verlor, landet bei einer erfolgreichen Qualifikation in Lostopf zwei oder drei. Somit dürfen auch die Adler mit einem Hochkaräter rechnen, im schlimmsten Fall droht dem Vorjahres-Halbfinalisten eine echte Todesgruppe. In der abgelaufenen Saison wurden der Eintracht Olympique Marseille, Lazio Rom und Apollon Limassol zugelost, mit sechs Siegen wurde die Mannschaft von Adi Hütter Gruppensieger.