Normalerweise ist es in der Fußballwelt nicht gängig, dass für Neuzugänge Tauschgeschäfte abgewickelt werden. Normalerweise werden aber für einen einzelnen Spieler auch keine 222 Millionen Euro gezahlt. Aber es würde eben nicht um Neymar Jr gehen, wenn alles normal abläuft. So versuchen neben dem FC Barcelona auch Juventus Turin und Real Madrid den Flügelspieler von Paris Saint-Germain loszueisen. Die Königlichen haben demnach aber das wohl lukrativste Angebot vorgelegt. Trotzdem scheint PSG davon nicht überzeugt zu sein.


Das Pokern um Neymar ist das Thema des Transfersommers. Der Flügelspieler, der vor zwei Jahren für 222 Millionen Euro nach Paris wechselte, soll nun wieder zurück zum ​FC Barcelona wechseln wollen. Beziehungsweise einfach weg aus der französischen Ligue 1. Diese sei ihm nämlich zu lasch.

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Wurde in der Ligue 1 nicht glücklich: Neymar Jr


Das Problem bei dieser Rückholaktion ist aber nicht nur sein gigantisches Gehalt, sondern auch seine unglaubliche Ablösesumme. Paris Saint-Germain sei demnach nicht dazu bereit, eine niedrigere Ablösesumme zu verlangen, als sie vor zwei Jahren selbst ausgegeben haben. Als der FC Barcelona daraufhin ein Angebot unterbreitete (Philippe Coutinho plus Ablöse) blockten laut der AS die PSG-Verantwortlichen die Offerte wohl mit dem Vermerk „lächerlich“ ab.


Wohin wird es Neymar ziehen?

Von diesem Tauziehen bekamen wohl auch andere Vereine mit. Auch wenn Neymar wohl eine Barcelona-Rückkehr favorisieren soll, soll ​Juventus Turin bereits seine Fühler ausgestreckt haben. Doch als man dachte, dass sich der Wechsel-Poker allmählich im Sande verläuft, kam ​Real Madrid um die Ecke.


In üblicher Manier der Königlichen toppten diese das Angebot der Katalanen und boten den Parisiens ein wahres Knaller-Angebot. So wollen die Madrilenen wohl das aussortierte Star-Trio um Gareth Bale, James Rodriguez und Keylor Navas nach Paris transferieren. Plus weitere 100 Millionen Euro. Laut Marktwerte wären dies insgesamt 220 Millionen Euro.

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Wird PSG-Boss Al-Khelaifi Neymar noch abgeben?


Doch auch diese Offerte wiesen die Verantwortlichen von PSG wohl zurück. Aus welchem Grund scheint aber zunächst offen. PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi war noch vor kurzem nicht abgeneigt, den launigen Brasilianer abzugeben. Die Madrilenen werden ihr Angebot nun also noch verbessern müssen, sofern sie die Katalanen und die Alte Dame als Nebenbuhler wirklich ausstechen wollen.