​Die Verhandlungen rund um die Personalie Yevhen Konoplyanka bleiben schwierig und zäh. Der schon als sicher geltende Transfer in die Türkei gerät nun doch wieder ins Stocken.


Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat es in diesem Sommer nicht leicht. Zum einen muss der 48-Jährige den ​S04-Kader mit geringen Mitteln aufrüsten, zum anderen gilt es, teure Altlasten wie Yevhen Konoplyanka, Nabil Bentaleb und Hamza Mendyl irgendwie an den Mann zu bringen. Da das Trio jedoch außerordentlich gut bei den Königsblauen verdient, gestaltet sich die Suche nach einem Abnehmer schwierig.


Immerhin beim Ukrainer schien es am Dienstag so, ​als habe man einen Durchbruch in den Verhandlungen mit Besiktas erzielen können. Laut Sky sei S04 den Türken durchaus entgegen kommen: Man gestattete dem klammen Besiktas, die überschaubare Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro auf mehrere Raten zu verteilen. 'Hauptsache ein Topverdiener ist weg', dachte man sich wohl.


Besiktas-Vorstand unsicher wegen Konoplyanka


Doch nun scheint es, als habe man sich auf Schalke zu früh gefreut. Wiederum Sky berichtet am Mittwoch, also nur ein Tag nach der vermeintlichen Einigung, dass bei Besiktas plötzlich Zweifel am Transfer einsetzen - der Vorstand soll sich in der Personalie uneins sein. Der Transfer sei somit wieder "im Wartemodus".

Warum Besiktas sich nicht VOR den Verhandlungen (und einer Einigung) darüber klar wird, ob man einen Spieler verpflichten will oder nicht, bleibt wohl ihr Geheimnis. Fakt ist, dass der Transferstau bei Konoplyanka auch bedeutet, dass S04 weiter an mehreren Fronten zu arbeiten hat. Bis zum 02. September werden es somit noch einige heiße und intensive Tage für Jochen Schneider.