​​Real Madrid hat sich in diesem Sommer unter anderem mit Eintracht-Shootingstar Luka Jovic verstärkt. Nach zwei Jahren in der Bankenmetropole wagte der Mittelstürmer den Sprung zu den Königlichen. Spanischen Medienberichten zufolge sollen sich die Verantwortlichen des Hauptstadtklubs mehr vom 21-Jährigen erhofft haben, weshalb man angeblich eine Leihe in Erwägung zieht. Jovic selbst hat für diese Gerüchte nur ein müdes Lächeln übrig.


Neuzugänge von Real Madrid werden in der spanischen Presse äußerst kritisch beäugt. Jovic, dessen Verpflichtung stolze 60 Millionen Euro kostete, stellt dabei keine Ausnahme dar. Mitte August berichtete die Marca, dass der serbische Nationalspieler Cheftrainer Zinedine Zidane in der Vorbereitung nicht überzeugen konnte und deshalb ein Leihgeschäft im Raum steht. Als potenzielle Abnehmer wurden unter anderem ​Eintracht Frankfurt und ​​zuletzt der AC Mailand gehandelt.


Im Interview mit der serbischen Zeitung Novosti erklärte Jovic, dass er in seiner Anfangszeit bei Real versucht habe, keine Zeitungen und Artikel über sich selbst zu lesen. "Ich wollte von diesen Gerüchten nichts mitbekommen und mich nur auf meine sportliche Leistung konzentrieren", sagte der Ex-Frankfurter. "Die Medien werden sich immer mit solchen Geschichten befassen." Daran habe sich der 21-Jährige allerdings seit seinem Karrierebeginn gewöhnt.

FBL-ESP-LIGA-REALMADRID-JOVIC

Kam am ersten Spieltag als Einwechselspieler zum Zug: Luka Jovic


Jovic will sich bei Real durchsetzen - Vertrauen von Zidane


"Die Zeit wird zeigen, was die Wahrheit ist", betonte Jovic. Die Gerüchte um ein Leihgeschäft würden ihn nur "zum Lachen bringen", führte der Angreifer weiter aus. "Zidane vertraut mir." Daran habe sich seit dem Beginn der Zusammenarbeit auch nichts geändert. Der Serbe ist sich jedoch auch darüber bewusst, dass er in absehbarer Zeit keinen Stammplatz haben wird. "Aber ich werde mit Hingabe und ohne Resignation hart dafür arbeiten, um meine Ziele zu erreichen", gab der Nationalspieler zu Protokoll. "Ich bin zufrieden mit der Art und Weise, wie ich hier akzeptiert wurde."