​Ist die Rückkehr von Bas Dost in die ​Bundesliga bald offiziell? Dost steht nach vielen Angaben kurz vor einem Wechsel zu ​Eintracht Frankfurt. Doch in den Verhandlungen um den Stürmer von Sporting Lissabon gab es kürzlich viel Wirbel. Denn sein Verein kam nun mit heftigen Vorwürfen, die die Berateragentur des Niederländers nun vehement zurückwies. 


Ganze vier Jahre zeigte Bas Dost in der Bundesliga bereits sein Können, nun könnten weitere Spielzeiten dazu kommen. Wenn es nach dem Spieler und dem möglichen Abnehmer Eintracht Frankfurt geht, steht einem Transfer nichts mehr im Wege. Doch Sporting Lissabon erhob am Dienstag schwere Vorwürfe - der Deal würde an den finanziellen Forderungen von Dosts Berater stocken.


Demnach hätte die Spielerseite "kurzfristige finanzielle Forderungen" geäußert. Diese seien für Sporting überraschend und könnten einen Abgang verhindern. Doch seine Berater von der think-forward-Agentur äußerte sich nun verständnislos zu den Anschuldigungen. "Wir sind verwundert darüber, in welcher Art und Weise Sporting seinen Spieler Bas Dost, den besten Torjäger der letzten drei Jahre, in einem Statement öffentlich verunglimpft", so die Agentur bei Sportbuzzer.


Sportings Verwirrspiel sorgt für Unverständnis


"Die Behauptung des Klubs, der Spieler oder wir als Agentur hätten nun im Zuge der Verhandlungen über einen Transfer zu Eintracht Frankfurt in letzter Minute neue Forderungen gestellt, ist schlichtweg falsch." Damit heizen sich die schon fix gedachten Verhandlungen richtig auf. Eigentlich hatte sich Frankfurt mit dem Spieler und Verein bereits auf einen Transfer geeinigt, bei dem etwa neun Millionen Euro über den Tisch gehen sollte.


Dies könnte nun allerdings scheitern, die verwirrende Situation ist wenig durchsichtig. In portugiesischen Medien wurde nämlich ebenfalls von einem Verbleib Dosts geschrieben, Sporting sprach in der Folge von den vermeintlichen Forderungen. Bei seinen Beratern stößt dies allerdings auf taube Ohren. Sie bestehen auf die finanzielle Notwendigkeit des Transfers, Lissabon könnte das Gehalt des Stürmers nämlich nicht mehr bezahlen.

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Dost zahlte seinem Verein stets viel zurück


"Die Vereinsführung erklärte unmissverständlich, es werde kein Platz mehr für Bas im Team geben, er werde nicht mehr spielen und müsse gehen." Schon früh boten die Portugiesen den Angreifer anderen Klubs an. Inwieweit sich die Vorwürfe nun bestätigen ist unklar. Sicher ist allerdings, dass sowohl Dost als auch die Eintracht einen Transfer so schnell wie möglich über die Bühne gehen lassen wollen.


In Frankfurt soll er den abgewanderten Stürmer Sébastian Haller ersetzen. Mit Dost scheint sich der ideale Kandidat gefunden zu haben, denn der 30-Jährige erzielte in 127 Spielen für Sporting ganze 93 Tore. Auch für den ​VfL Wolfsburg war er bereits sehr erfolgreich unterwegs. Nachdem Dost einen Wechsel nach einer Hooligan-Attacke vor zwei Jahren ausschloss, könnte es nun also endgültig zu einem Abgang kommen.