Der ​FC Barcelona will beim Thema Neymar keine Ruhe geben. Die Katalanen wollen den Brasilianer unbedingt zurückholen, was dem Stürmer wohl gefallen würde - bei PSG ist er schon lange nicht mehr glücklich. Eine Möglichkeit scheint nun die Leihe mit Kaufoption zu sein, ein erstes Angebot soll eingegangen sein.


Mit seinem Wechsel zu Paris Saint-German hat Neymar sich wohl keinen Gefallen getan. Schnell schien ihm die Lust auf seinen neuen Verein verflogen zu sein, zu häufig verhielt er sich gegenüber den Verantwortlichen divenhaft. Einen Wechsel hätte er aktuell lieber noch gestern, als heute. 


Barcelona lässt nicht locker bei der geplanten Rückholaktion


Dabei dürften ihm die Absichten und das klare Bestreben seitens seines Ex-Klubs, dem FC Barcelona, entgegenkommen. Die Katalanen wollen weiterhin nicht locker lassen und ihren Stürmer, der ihnen im Sommer 2017 die stolze Summe von 222 Millionen Euro einbrachte, wieder zurück nach Spanien holen. Nachdem ein Tauschgeschäft immer unwahrscheinlicher wird, weil sich beteiligte Spieler negativ dazu äußern, oder ​im Fall von Philippe Coutinho gleich den Verein (vorerst) verlassen, scheint die größte Chance in einer Leihe mit anschließender Kaufoption zu liegen. 


Der katalanische Sender RAC1 berichtet, dafür habe es zwischen Barca-Präsident Josep Bartomeu, Sportdirektor Éric Abidal und dem Südamerika-Scout des Vereins, André Cury, ein erneutes Treffen gegeben. Gemeinsamer Entschluss: Ein erstes schriftliches Angebot an PSG. Eine Quelle soll sich optimistisch gezeigt haben: "Wir sind zuversichtlich, es gibt eine Chance." Dass es sich dabei um eine entsprechende Leihe handeln soll, bestätigt die Zeitung Mundo Deportivo.

Neymar Jr

In Paris schon länger nicht mehr glücklich: Neymar (l.) mit Marco Verratti


Der größte und ewige Konkurrent der Katalanen, ​Real Madrid, soll jedoch auch noch im Rennen um Neymar sein. Wie der französische Sender TF1 berichtete, sei ein vorgeschlagener Tausch mit Gareth Bale inklusive Ablöse allerdings abgewiesen worden. Dabei sollen Raphael Varane und Vincíus Júnior für PSG deutlich interessanter sein - Madrid-Präsident Florentino Pérez habe ihm laut AS jedoch das Attribut "unverkäuflich" attestiert. 


Da PSG im Falle eines Neymar-Abgangs auf dem Transfermarkt noch eine Alternative holen wollen würde, wird die Zeit immer knapper. Es sind nur noch knapp zwei Wochen, in denen die Details mit den beteiligten Spielern - im Falle eines Tausches - bzw. Neymar abgeklärt werden müssen, ebenso die Gespräche zwischen den Vereinen. Dazu braucht der Hauptstadtklub aus Frankreich noch Ersatz, was ebenfalls nicht von heute auf morgen geschehen kann. Für Neymar könnte es eng werden.