​Für ​Eintracht Frankfurt begann die Saison bereits mit der Europa-League-Qualifikation. Nun geht es auch im DFB-Pokal so richtig los. Dabei kommt es zum Lokalduell gegen Waldhof Mannheim, was einige Spannung bieten dürfte. Trainer Andi Hütter will deswegen seine beste Elf auf den Platz stellen.


In der letzten Saison gab es für die Eintracht ein peinliches Erstrunden-Aus gegen den SSV Ulm. Dies soll in diesem Jahr auf jeden Fall verhindert werden. Doch nach der starken Vorsaison sowie der erfolgreichen Sommerpause, gehen die Frankfurter mit viel Selbstvertrauen ins Spiel. Für die Startaufstellung gibt es im Vergleich zu den letzten Partien vor allem eine Veränderung.


Trapp-"Comeback" im DFB-Pokal?


Denn alles deutet darauf hin, dass Kevin Trapp in das Tor der SGE zurückkehren wird. Der Neuzugang wird nach seinem Transfer aus Paris erstmals im Kader stehen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Hütter allerdings gleich auf seine Qualitäten setzt und ihn von Anfang an bringt. Die Nummer Zwei Felix Wiedwald würde er damit wieder auf die Bank verdrängen, für die ​Bundesliga muss Trapp nämlich wieder den Rhythmus finden.


In der Defensive könnte Hütter wieder auf eine Dreierkette setzen. Diese hat sich in der vergangenen Zeit bewährt und ist mit den Stammkräften bestens besetzt. David Abraham startet als Kapitän im Zentrum, Makoto Hasebe und der aufstrebende Martin Hinteregger starten neben ihm. Den ehemaligen ​Augsburger konnte man in diesem Sommer nach zähen Verhandlungen fest verpflichten, für die Startelf ist er nun stets ein Kandidat.


Wer startet neben Kohr?


Etwas fraglicher ist, wer im defensiven Mittelfeld eine Chance erhalten wird. Zumindest eine Position scheint mit Dominik Kohr besetzt zu sein. Der Neuzugang machte gegen den FC Vaduz einen starken Eindruck und hat sich seinen Stammplatz womöglich erkämpft. Neben ihm bieten sich drei Alternativen, sowohl Gelson Fernandes, Sebastian Rode, als auch Lucas Torró sind Kandidaten. 


In Vorbereitung auf die Saison könnte viel für Rode sprechen, wahrscheinlicher könnte allerdings die Nominierung von Torró sein. Auf der rechten Seite startet wie immer Danny da Costa. Es gibt nur wenige Gründe, wieso man den 26-Jährigen in seiner aktuellen Form nicht aufstellen sollte. Selbiges gilt für sein Pendant Filip Kostić, der auf der linken Seite zum Zug kommt.


Im offensiven Mittelfeld und Angriff könnte Hütter im Vergleich zu Partie gegen Vaduz ordentlich rotieren. Womöglich startet Daichi Kamada auf der Zehn und soll die Stürmer immer wieder in Szene setzen. Dort könnte Hütter auf Ante Rebić und Dejan Joveljić setzen, die in der Europa-League-Qualfikation nur als Joker zum Einsatz kamen. Der stark aufspielende Gonçalo Paciência kann sich etwas ausruhen.


Die mögliche Startelf im Überblick


Trapp - Hinteregger, Abraham, Hasebe - Kohr, Torro - Kostic, da Costa - Kamada - Rebic, Joveljić