​Am gestrigen Abend feierte Ante Rebic im CL-Qualifikationsspiel seiner​ Eintracht gegen den ​FC Vaduz ein kleines Comeback, als der von Rückenproblemen geplagte Stürmer für die Schlussviertelstunde noch eingewechselt wurde. Der Kroate setzte sofort Akzente und ließ erahnen, wie wichtig er für das Frankfurter Team ist. Sportvorstand Fredi Bobic hofft deshalb auf einen Verbleib des Spielers.


Von der einstigen Frankfurter Büffelherde ist nur noch Rebic übrig, nachdem sich Luka Jovic und Sebastien Haller in Richtung Spanien beziehungsweise England umorientierten. Doch auch die Zukunft des 25-Jährigen ist noch nicht in Stein gemeißelt. Besonders Atletico Madrid und Inter Mailand sollen an den Stürmerqualitäten des Vizeweltmeisters interessiert sein. Wie lange trägt Rebic also noch den Adler auf der Brust?

Fredi Bobic

"Wir sind froh, dass wir ihn haben" - Fredi Bobic über Stürmer Rebic



"Ich kann nicht in die Glaskugel schauen. Bis 2. September ist der Markt offen. Wir werden mal sehen, was jetzt passiert", äußerte sich Bobic zur Causa Rebic gegenüber RTL Nitro. "Wir sind froh, dass wir ihn haben. Er ist ein toller Spieler." Bobic merkte aber auch an: "Im Hintergrund läuft immer mal etwas ab. Ante muss sehen, wie sein Weg ist."


Vieles hängt also auch vom Spieler ab, seinen Zielen und seiner Motivation. Die Motivation ist auch im Frankfurter Dress noch definitiv vorhanden. Rebic hat Bock auf Frankfurt, Frankfurt hat Bock auf Rebic. "Er hat den Kopf frei und ist komplett bei der Sache", ließ der Sportvorstand dazu wissen. Laut Bobic gebe es zudem auch von nichts Konkretem zu berichten, ein Angebot für den Stürmerstar soll noch nicht eingegangen sein.


Frankfurt sitzt am längeren Hebel


Noch ist das Transferfenster jedoch offen und die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch oder gerade am Ende des Sommers die Vereine auf dem Markt nochmals richtig aktiv werden. Fredi Bobic bleibt dabei aber ruhig, durch Rebics Vertrag bis Sommer 2022 spürt man in Frankfurt keinen Druck und ist durch die bisherigen hohen Transfereinnahmen auch nicht auf weitete Verkäufe angewiesen.