Zum 29. August will Uli Hoeneß offiziell mitteilen, wie seine persönlichen Zukunftspläne beim ​FC Bayern aussehen. Erneute Kandidatur, oder mittlerweile erwarteter Rückzug? Da die nächste Jahreshauptversammlung Ende November deshalb viele Mitglieder anlocken könnte, wird momentan ein Umzug in die Olympiahalle in Erwägung gezogen.


Ende Juli hatte die Bild berichtet, dass sich ​Uli Hoeneß nun aus seinem Amt als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender zurückziehen möchte. Diese Meldung blieb bislang unbestätigt, doch kündigte Hoeneß an, am 29. August - also in genau drei Wochen - dazu Stellung zu nehmen und über seine persönliche Planung zu berichten. Dazu gab es verschiedene ​Motive, die ihn zum wahrscheinlichen Rückzug bewegt haben sollen.


5.000 zusätzliche Plätze - es wird mit viel Andrang gerechnet


Weil die nächste Jahreshauptversammlung (kurz: JHV) voraussichtlich gegen Ende November stattfindet, und je nach Entscheidung Hoeneß' eine große Brisanz erfahren könnte, wird laut kicker mit einem größeren Andrang gerechnet, als zuletzt. Bisher fanden die Jahreshauptversammlungen im Audi-Dome statt, doch nun scheint ein Umzug in die Olympia-Halle bevorzustehen. Dort würden rund 5.000 weitere Mitglieder Platz finden, insgesamt 12.000.


So könnte es tatsächlich noch "spannender" werden, als es bereits im letzten Jahr der Fall war. Dort hatte vor allem Hoeneß selbst viel Kritik von Mitgliedern einstecken müssen - aufgrund von komischer Vetternwirtschaft, öffentlichen Aussagen und dem Gefühl einiger, er würde den FC Bayern als "seinen Besitz" sehen. Diese Kritik und die anschließend ausbleibene Rückendeckung aus der Führungsetage sollen ihn damals verletzt haben - ebenfalls ein Grund für die Überlegungen, sich zurückziehen zu wollen.